Bis einer heult! • sporty Dienstag, mal wieder
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9. Mai 2017 | Pia Drießen

sporty Dienstag, mal wieder

Eine Woche ist mein letzter Lauf her. Der 15 Kilometerlauf. Leider lieferte mir dieser neben unzähligen Endorphinen auch schmerzhafte Beschwerden, die in die Kategorie TMI fallen. Der ein oder andere kann es sich wohl denken. Alle anderen brauchen gar nicht erst nach fragen ;)

Jedenfalls konnte ich eine Woche nicht laufen, aus Angst vor neuen Schmerzen. Da sich über das Wochenende aber eine deutliche Besserung einstellte und auch die Step-Aerobic gestern super klappte, lief ich heute wieder los, nachdem ich Mimi im Kindergarten abgeliefert hatte.

Mit 4 Grad war es ganz schön kalt, dafür aber wunderbar sonnig und auf dem freien Feld tut die Sonne ihren Dienst ganz wunderbar. Da ich es nicht übertreiben wollte, lief ich die mittlere Runde von 7 Kilometern. Bevor ich mich wieder an mehr traue, wollte ich erstmal abschätzen, wie es so nach dem Lauf aussieht.  Und es war alles ganz wunderbar!

Auf die Zeit habe ich beim Laufen selber gar nicht geachtet und war entsprechend überrascht, als zum Schluss ein super 6:02 Min/km Pace dabei raus kam. Diese Geschwindigkeit über 7 Kilometer zu halten ist für mich schon eine echte Steigerung.

Zuhause aß ich dann schnell eine Banane (tatsächlich laufe ich am liebsten nüchtern, ist aber nicht jedermanns Sache) und ging duschen, bevor ich mich um den Haushalt kümmerte und mich um offene Aufträge kümmerte.

Die Zeit verflog wie im Nu und eine Stunde bevor die Jungs nach Hause kamen, setzte ich mich noch etwas mit meinem aktuellen Hörbuch von Marah Woolf Götterfunke * ( Buchlink )* aufs Sofa.

Während Max seine Fußball-klamotten anzoge spielte Alex noch etwas mit seinem neuen Lego. Am Wochenende hat er von Opa und Tante Mimi noch die Verhängnisvolle Dämmerung * von Lego Ninjago bekommen. Seither ist er im absoluten Ninjago Glückshimmel.

Wir fuhren schnell Mimi aus dem Kindergarten abholen und weiter zur Sporthalle, wo ich Alex und Mimi beim Handball ablieferte. Dann liefen Max und ich rüber zum angrenzenden Sportplatz, wo das Fußballtraining stattfindet. Der Trainer war uns jetzt nicht unbekannt, weil sein Sohn mit Max Handball spielt. So war zumindest hier das Eis schnell gebrochen und Max lief mit dem Ball los.

Ich sah eine Weile zu und stellte schnell fest, dass er nur mit dem linken Fuß schoss, obwohl das das rechte Bein sein starkes ist. Auf die Frage, ob er noch Schmerzen hätte, winkte er mit einem „Geht schon“ ab. Also ließ ich ihn ziehen und fuhr nach Hause.

Ich nutzte die 45 Minuten um Obst für das Abendessen klein zu schnibbeln und noch einen Kaffee zu trinken. Dann musste ich auch schon wieder los: erst Max einsammeln, dessen Training nur 60 Minuten dauert und dann weiter zum Handball, das insgesamt 90 Minuten dauert. Für mich ist das perfekte Trainingszeiten, weil ich so alle Kinder ohne Zeitnot überall rechtzeitig hinbringen und wieder abholen kann.

Max klagte über schmerzende Füße. Ich rollte so ein bisschen mit den Augen, weil ich mir das ja schon gedacht hatte, aber glaube nach wie vor daran, dass er selber bemerkt, wann es nicht mehr geht.

Daheim gab es für alle Joghurt mit Obst und geröstetem Müsli. Wir lagerten Max‘ Fuß ein wenig hoch und kühlten etwas. Mimi war todmüde und weinte wegen klitzekleinen Nichtigkeiten los. Ich nahm sie auf den Arm, trug sie in ihr Zimmer und zog sie wie ein kleines Baby um. Dann nahm ich sie fest in den Arm und erklärte ihr, dass ihr Körper ganz müde sei und sie deshalb so viel weinen müsste. Sie nickte, schniefte und kroch unter ihre Bettdecke.

Ich glaube ja, dass der bevorstehende 5. Geburtstag sie ganz stark verunsichert. Ich meine mich zu erinnern, dass das bei den Jungs auch so gewesen ist. Sie weint viel, geht oft zu spät aufs Klo, hat eine ultrakurze Zündschnur und schwankt zwischen „Geh weg!!!!“ und „Ich will in Dich rein kriechen!“ Fünf werden ist aber auch echt hart.  Am besten funktionierte bei den Jungs da  konsequentes Verhalten, auch wenn es das Kind wütend macht und ganz viel Kuscheln, wenn die Wut dann verraucht ist. Auch bei Mimi scheint das eine sehr gut funktionierende Taktik zu sein.

Nachdem die Kinder dann alle in ihren Betten waren, gab es für den Mann und mich noch Zucchini-Tomaten-Feta-Salat zu Steak. Das Fleisch war heute nicht so super, was aber auch daran lag, dass es zu dünn geschnitten war. Aber der Salat war wieder große Klasse.

Ich wünsche Euch einen entspannten Restabend und ein schönes Bergfest morgen. Ich trinke jetzt noch mein Radler aus und gehe dann mit den Götterfunken ist Bett. Gute Nacht.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Katja Laker / Mai 9 2017

    Mein Highlight „Max klagte über scherzende Füße“ 🤣😂🤣

    — via facebook.com

  2. Jenny / Mai 9 2017

    toll jetzt habe ich Hunger 😂
    Ich habe hier auch einen kleinen Wutzwerg (3 Jahre) und die Taktik wende ich auch an und bisher klappt es bei uns auch damit

    LG

  3. Biene / Mai 10 2017

    Ohje, das heißt also für mich in knapp einem Jahr wieder „warm anziehen“.
    Wir fragen uns ja jetzt schon, wieso sie in der Nacht immer auf „Wanderschaft“ geht oder wie diese Nacht, mal wieder aus dem Bett fällt. Von schwankender Laune mal ganz abgesehen… aber wenn das me rmal noch so seine Höhepunkte hat… hmm…puh… abwarten und Tee trinken!

  4. Silke / Mai 10 2017

    Der Salat sieht toll aus! Gibt es dazu ein Rezept?

    • Pia Drießen / Mai 11 2017

      Gemüse anbraten und mit den Tomaten und dem Feta mischen. Zitronensaft, Salz und Pfeffer dran. Fertig!

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