Adventsmarkt und Schnee im Rheinland

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Adventsmarktvorbereitungen. Freitag bereiteten Conny und ich die ersten schokolierten Äpfel vor, während andere über 50 Haribo-Spieße steckten und Plätzchentüten befüllten. Ohne die großartige Mithilfe so vieler Schulpflegschaftmitglieder wäre der Adventsmarkt überhaupt nicht zu stemmen. Samstag war es dann soweit. Wir bauten mittags unsere Bude auf, schmückten sie und befüllten die ersten Tabletts.

Der kleine Adventsmarkt dauert genau 5 Stunden, in denen wir schokolierte Äpfel, Bananen und Trauben, Haribo-Spieße und Tüten mit selbstgebackenen Plätzchen der Eltern unserer Schüler verkaufen.

Das Wetter hat super mitgespielt. Es war knackig kalt, aber trocken. Dank der großen Spendenbereitschaft der Elternschaft hatten wir ausreichend Mengen an Obst und viele Eltern boten auch ihre Unterstützung an und übernahmen einen Dienst im Stand selber.

Der Mann kam später mit den Kindern auf den Markt. Mimi aß alleine 4 Obstspieße mit Schokolade, Alex machte Stockbrot und Max kaufte sich 2 Haribo-Spieße.

Nachdem die Kinder auch vom Nikolaus mit einer kleiner Tüten voll Nüssen und etwas Schokolade bedacht worden waren, gingen sie wieder nach Hause. Ich blieb noch bis zum Ende des Marktes, räumte dann mit den anderen die Bude aus und den ganzen Stand anschließend ab. Insgesamt habe ich also – wie viele andere auch – 8 Stunden auf dem Kirchplatz verbracht.

Zum Abschluss standen wir noch ein wenig um die Feuerschale, tranken noch ein Abschlussbier und freuten uns über den gelungenen Markt. Meine Füße waren irgendwann nur noch kleine Eisklötze und ich war wirklich froh, als ich gegen 22 Uhr – vom Glühwein angeheitert – zuhause war.

Nach dem anstregenden Tag ließen wir das heutige Handball-Turnier ausfallen und freuten uns stattdessen über den Schnee, der doch tatsächlich auch mal unsere kleine Rheinbeuge erreicht hat. Unglaublich!

Während Max und Mimi es vorzogen im heimischen Garten zu spielen, gingen Alex und ich eine kleine Runde über die Felder, wo der Schnee noch so richtig unter den Schuhen knirschte.

Alex versuche mehrfach Schneekugeln zu rollen, aber leider waren die Felder unter dem Schnee zu matschig und es wurden eher Matschkugeln.

Aber immerhin wissen wir jetzt, dass unsere Schneekleidung für den bevorstehenden Winterurlaub ausreichend ist. Uns war mollig warm.

Zuhause hatte Max derweil einen ziemlich coolen und recht Schnee-sparenden Schneemann gebaut: einem eingebuddelten Schneemann. *gnihihi*

So sehr ich mich auf den Adventsmarkt gefreut habe, so froh bin ich jetzt auch, dass er vorbei ist. Immerhin ist die To-Do-Liste vor Weihnachten nicht gerade kurz und so kann ich mich nun auf die nächsten Punkte stürzen.

Der Schnee ist übrigens schon weggetaut. Petrus hat die Temperatur zum Abend hin nämlich einfach mal auf 6 Grad angezogen. Das ist ja fast schon Frühling! Aber immerhin hatten wir einen ganzen Tag Schnee. Im Rheinland. Das ist ja auch mal was.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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7 Gedanken zu „Adventsmarkt und Schnee im Rheinland

  1. Liebe Pia,

    gegen kalte Füße auf dem Weihnachtsmarkt benutze ich immer diese Wärmesohlen:

    https://www.amazon.de/SOS-W%C3%A4rme-Sohlen-Gr%C3%B6%C3%9Fe-Gr-36/dp/B075M8HXCD/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1512981866&sr=8-1&keywords=sos+w%C3%A4rmesohlen

    Ich kaufe sie aber beim Drogeriemarkt und habe seit letztem Jahr immer ein Paar auf Vorrat Zuhause. Auch wenn man sie leider nur einmal benutzen kann, lohnt es sich total. Die Sohlen halten auch wirklich 8 Stunden warm…ich konnte es erst selbst nicht glauben ;)

    GLG aus Kölle
    Bina

  2. Dafür hatten wir nach einem schönen verschneiten Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt, eine schlitternde Autopartie nach Hause!!!
    Bei uns hat der schöne Schnee nämlich auch für Blitzeis gesorgt und somit sind war unser Auto eher ein Schlittschuh (wie in so vielen anderen Teilen des Landes auch).
    Aber teu teu teu wir und auch das Auto sind heil nach Hause gekommen!

    Und meine Maus hat sich sogar zum Weihnachtsmann getraut, der kleine Angsthase *hihi*

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