Stay at home-Tagebuch Tag 64

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In welcher Corona-Woche befinden wir uns inzwischen eigentlich? 10?

Heute war der Mittlere wieder in der Schule und der Mann wieder arbeiten. Somit hatte ich am Vormittag nur den großen Sohn und die Gräte im Wohnklassenzimmer. Da mag man ja denken: prima, ein Kind weniger. Dann sind wir heute ja schneller durch. Aber nöööö.

Der Große war echt motiviert und beschäftigte sich mit Deutsch, Mathe, Latein und Religion. Die Gräte saß motzend daneben und konnte dies nicht mehr und das nicht mehr. Lesen? Hat sie nie gelernt. Was waren gleich Zahlen? Ach, herrlich.

Schließlich musste Tante Mimi via WhatsApp Video-Chat ran. Da funktionierte zumindest das Rechnen wieder einigermaßen flüssig. So Tage halt. Kann man nichts machen.

Gegen 14 Uhr waren wir dann endlich mit allem soweit durch und der Große und ich machten uns zu Fuß auf den Weg ins Dorf zur Papeterie. Es fehlten zwei weiße Arbeitsmappen, ein Marker und ein neuer Lamy-Füller, den ich diesmal ausnahmsweise mir und keinem der Söhne gönnen wollte: den Safari Candy Aquamarine* aus der aktuellen Limited Edition. Seitdem die Jungs auch mit Lamy Füllern schreiben, habe ich nämlich meine alte Sammelleidenschaft wiederentdeckt.

Auf dem Weg kamen wir an der Schule der Kinder vorbei, wo der Hausmeister gerade einen Klassensatz neuer Stühle ins Gebäude schleppte. Wir boten kurzerhand unsere Hilfe beim Schleppen an und waren gute 15 Minuten später auch schon fertig.

Irgendwie hatte ich aber die heutige Wärme unterschätzt und pfiff danach auf dem letzten Loch. Lag vielleicht auch an der schwarzen langen Jeans, die heute morgen definitiv noch die richtige Wahl war.

Wieder daheim rief die liebste Nachbarin zum Distanz-Kaffee und wenig später kam auch schon der Mann nach Hause.

Da die morgige Schulpflegschaftssitzung via Videokonferenz abgehalten wird, verschickte ich noch den Einladungslink und half beim Einrichten der Software. Ich bin ja mal sehr gespannt, ob das morgen reibungslos vonstatten geht. Ich würde es ja sehr begrüßen, wenn man sowas zukünftig dann beibehalten würde und so auch Eltern die Teilnahme ermöglicht, die vielleicht keine andere Kinderbetreuungsmöglichkeit haben.

Ansonsten war heute noch viel E-Mails schreiben und beantworten.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass das ein Knallertag war, aber er war zumindest nicht schlecht. Ab morgen sitzen hier wieder 3 Kinder im Wohnklassenzimmer und maulen mir die Ohren voll. Das wird schön.

Seufz.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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2 Gedanken zu „Stay at home-Tagebuch Tag 64

  1. Beruhigend zu lesen. Der Erstklässler hier ist der Meinung, er könne nur in der Schule gut arbeiten, und macht da auch alles schnell und ordentlich. Halt nur schade, dass nach dieser Woche dann direkt wieder eine zuhause für ihn (und uns) ansteht.

    Sind die Feldrunden jetzt ganz weg?
    Ich habe sie ja hier übernommen, wenn auch meist alleine mit Kinderwagen, und wenn ich nicht war, merke ich das der Stimmung deutlich an.

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