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13 Heulsusen

  1. Am Ende kam mir noch ein Tränchen.

    Ich finde Ihre Art, mit den Miezbeus umzugehen, wunderbar. Offensichtlich verstehen Kinder in dem Alter deutlich mehr, und man kann ihnen auf eine ganz andere Art Trost bieten. Wenn der QB weiß, was genau es ist, was er da fühlt, hat er auch weniger Angst davor.

    Sie sind eine tolle, sehr einfühlsame Mutter, das denke ich immer wieder, wenn ich hier lese, die Jungs haben ganz großes Glück. Ich möcht’s später genauso machen können, wenn eigene Hobbitkinder auf dem Plan stehen. (:

  2. ein wirklich toller artikel von dem ich mich gern inspirieren lasse. uns steht demnächst der wechsel in die krippe bevor und da mache ich mir natürlich auch gedanken, wie ich mit der (zu erwartenden) trauer/irritation meines juniors umgehen kann. er ist allerdings erst 1 jahr alt, was die kommunikation untereinander noch erschwert aber ich denke auch ihm kann ich hoffentlich verständlich machen, dass die krippe nichts böses ist. ich glaube hier hilft routine und zuverlässigkeit. und eine große portion verständnis. und sie sagen etwas ganz richtiges: man darf traurig sein und als eltern sollte man das auch zulassen.

  3. Shura

    Das hast du wunderbar geschrieben! Mir tut auch immer das Mutterherz weh, wenn ich L. abgebe und er weint und ich von T. keinen Kuss mehr bekomme, weil alles andere spannender ist als ich.

  4. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Kinder sehr viel verstehen, wenn man es ihnen erklärt und auch unangenehme Dinge besser akzeptieren, wenn es vorher klar ist, dass es gemacht wird und dass es unangenehm sein kann. Unser Großer wurde operiert und damit verbunden waren eben auch die Voruntersuchungen usw. Wir haben ihm immer die Wahrheit gesagt, vereinfacht, aber eben versucht zu erklären, was mit ihm gemacht wird und ob es weh tut oder nicht. Dafür war er dann relativ gelassen und auch danach reagiert er nicht panisch auf Ärzte und Instrumententische, was den Hörgeräteakuster beim Anpassen der Ohrstöpsel doch sehr erstaunte…

  5. Das ist TOLL. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das so noch nie angepackt habe und dass ich mich noch hinterher dafür schäme, dass ich nicht selber auf so ein Handeln gekommen bin. Ich glaube, besser kann man es nicht machen! Und ich hoffe jetzt mal, dass meine Kids mir mein im Vergleich dazu „Axt im Wald“-Verhalten verzeihen und keinen psychischen Schaden davongetragen haben…..

    • Grundsätzlich denke ich nicht, dass Kinder von der „Axt im Wald“ Methode einen psychischen Schaden nehmen. Aber ich erinnere mich noch gut an MEIN erstes mal alleine im Kindergarten-Gefühl und könnte heute noch Heulen. Einen Schaden habe ich daher trotzdem nicht. Denk ich. Der Quietschbeu ist sehr empfindsam. Da muss man oft mit Samthandschuhen und so. Jedes Kind ist anders!

    • Das Löwenmäulchen weinte einmal mit, weil der Quietschbeu fürchterlich weinte. Ließ sich aber umgehend beruhigen. Er ist ohnehin viel extrovertierter, draufgängerischer und vorwitziger, als der große Bruder. Seine Freude, wenn ich sie nach Mittag abhole, ist immer sehr groß :)

  6. Stephanie

    Hallo,
    sie machen das ganz toll. Wirklich ich wünsche mir in meinem Alltag als Tagesmutter genau solche Mamas. Denn es stimmt die Kleinen verstehen sehr wohl wenn man ihnen etwas mit einfachen Worten erklärt, auch wenn sie sich noch nicht so äussern können. Ich mache das hier recht ähnlich. Wenn die Kleinen weinen, werden sie getröstet und erklärt das Mama arbeiten muss, sie aber bald wieder kommt. Sie dürfen traurig sein und es ist auch wichtig das man ihnen diesen Raum gibt.

  7. Ilsa

    Ich bin beeindruckt und berührt. Sie nehmen Ihren Sohn und seine Gefühle ernst. Und das heißt, keinen Riesentanz machen, um diese Gefühle erst gar nicht aufkommen zu lassen, sondern sie zulassen. Für mich ist der Schlüssel Ihr Satz: „Mit den richtigen Worten kann man auch einem zweijährigen Zusammenhänge in seiner kleinen Welt schildern und erklären.“ Denn das heißt, Sie kennen und verstehen seine kleine Welt und sprechen seine Sprache.
    Ihre Jungs haben wirklich Glück mit ihrer Mutter.
    Alles Liebe von Ilsa

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