Zeeland 2017 – Reisetagebuch Tag 6

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Ha, da war er nun: der ersehnte und so sehr erhoffte Strandtag. Aber zuerst mal begann der Tag jetzt spät. Tatsächlich wachten wir erst um kurz vor 10 Uhr auf. Die Kinder können nicht viel früher aufgewacht sein, da wir sie sonst sicher schon gehört hätten. Aber in so einem Urlaub ist alles erlaubt und verschlafen gibt es nicht.

Da das Wetter wirklich sonnig und nur mäßig windig war, wollten wir heute unbedingt nach dem Frühstück an den Strand. Aber zunächst Mal haben wir sehr lange und gemütlich gefrühstückt. Den Luxus unserer Frühstückskiste genießen wir nämlich nach wie vor sehr.

Sogar mein Kaffee hat mich heute morgen angelächelt. Der Tag konnte also nur gut werden.

Nach dem Frühstück packten wir alles ein, was man als 5-köpfige Familie so für einen Tag am Strand braucht. Wechselklamotten, ein halbes Dutzend Badetücher, Essen, Trinken, Sonnencreme, Eimer, Schüppen und Kescher. Dann ging es endlich los. Die Kinder waren maximal aufgeregt und schnatterten auf dem Weg zum Strand wie eine ganze Herde Gänse.

Wir wählten einen etwas abgelegenen Strand in Westenschouwen, der zwar keine Strandbuden und WCs hat – nur ein Dixi-Klo auf dem Parkplatz – , dafür aber auch recht leer war.

Dort erwarteten uns Dünen wie aus dem Bilderbuch, weißer warmer Sand und eben das Meer.

Nachdem wir ein schönes Plätzchen gefunden und unser Lager aufgeschlagen hatten, verschwanden die Kinder erstmal in den Dünen, um diverse Sandrutschen zu testen und sich die Düne hinunter kullern zu lassen.

Die erste halbe Stunde genossen der Mann und ich daher in Ruhe und ich konnte ganz entspannt mein aktuelles Hörbuch () weiter hören.

Ab und an schauten wir nach den Kindern. Mimi wuselte mal schon wieder um uns herum, sammelte Muscheln und begann eine Sandburg zu bauen.

Da sie im trockenen Sand nur mäßigen Erfolg hatte, ging der Mann dann mit allen drei Kindern runter zum Wasser und legte mir ihnen dort eine Burg mit Wassergraben an.

Natürlich wurde die Burg auf Grund des sehr fachmännisch ausgehobenen Wassergrabens auch von der Flut noch eine ganze Weile verschont.

Natürlich planschten die Kinder auch im Wasser.

Mimi ist und bleibt definitiv das unerschrockenste unserer drei Kinder.

Gemeinsam mit ihren Brüdern versuchte sie dann einen Krebs zu fangen. Leider reichte es nur, für einen bereits toten Krebs, vor dem man aber genauso viel Angst haben kann, wie vor einem 3 Meter langen weißen Hai. Fragt mal Max!

Nach einer kleinen Stärkung, bestehend aus Resten des Frühstücks, wie diesem super leckeren Joghurt-Drink namens Fristi (dem Mimi Dank unserer Frühstückskiste nun verfallen ist), Orangensaft, jeder Menge Obst und Müsli-Riegeln, zogen die Kindern dann erstmal wieder in die Dünen.

Dort spielten sie dann Ball und rutschten sich den Hintern wund. Kindsein ist so cool!

Natürlich haben wir auch jeden Menge Quatschfotos und Videos gemacht. So ein schöner Tag will ja für die Ewigkeit konserviert werden.

Erinnerungen haben wir heute jedenfalls eine Menge geschaffen. Bevor wir den Strand dann nach langen 4 Stunden wieder verließen, ging ich dann mit den Kindern noch gemeinsam ins Wasser. So trauten sich alle drei deutlich tiefer hinein und die kommende Flut schenkte uns richtig schöne Wellen, die wir gemeinsam versuchten zu überspringen und die alle Drei laut quietschen und lachen ließen.

Okay, möglicherweise habe auch ich etwas gequietscht und gelacht.

Tatsächlich bekamen wir die Kinder ohne großes Tamtam vom Strand weg. Sie waren einfach wirklich erschöpft und müde gespielt, was ja wohl das Schönste ist, was so ein Strandtag mit sich bringen kann.

Was man außerdem noch dazu bekommt: einen riesen Hunger. Und weil wir heute alle wieder unbändigen Appetit auf Kibbeling hatten, fuhren wir zu dem wirklich sehr guten Vishandel Dolfijntje Fish & More in Burgh Haamstede, der mit Abstand die besten Kibbeling im Ort macht.

Hier bekommt man natürlich nicht nur Kibbeling, sondern auch jeden erdenklichen frischen Fisch, Muscheln oder Garnelen.

Wir blieben aber bei Kibbeling, nahmen dazu noch eine Portion Inktvisringen (Tintenfischringe) und Pommes. War das lecker! Ich kann Euch das Restaurant nur ans Herz legen. Dort gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern auch noch eine ganz reizende Außenterrasse.

Wir genossen unser Essen mit sichtlich erschöpften Kindern. Sonst sind die ja eher von der Sorte Teletubbi: ununterbrochen Quatschen, Watscheln, Winken.

Auf dem Weg zurück zu unserem Haus kauften wir noch schnell Chocomel, Fristi, ein großes Glas Duo Penotti und jede Menge Per­la Kof­fie­pads dark ro­ast für Zuhause ein. Die Perla Pads sind mit Abstand die besten Kaffeepads, die wir je hatten. Nur so als kleiner Tipp für Euren nächsten Niederlande-Besuch.

Wieder im Ferienhaus duschten wir uns erstmal alle den restlichen Sand vom Körper. Die Sandrutschen-Fraktion sogar aus Körperritzen, in denen niemand Sand haben will. Brrr.

Danach ging es für Alex und Mimi noch zum Teepee, wo heute Abend Ballspiele auf dem Programm standen.

Gegen 21 Uhr verschwanden dann alle drei Kinder in ihren Betten.

Der Tag war wirklich fantastisch, super, einfach großartig. So ein Tag am Strand hat definitiv in diesem Urlaub noch gefehlt und wir sind alle sehr froh und glücklich, dass wir ihn genauso erleben konnte, wie er war.

Disclaimer: Landal hat uns zu dieser Reise eingeladen. Den Park und die Unterkunft haben wir uns nach unseren Bedürfnissen und Wünschen aussuchen dürfen. In unserem Reisetagebuch geben wir ausschließlich unsere eigenen Eindrücke und Meinungen wieder.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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7 Gedanken zu „Zeeland 2017 – Reisetagebuch Tag 6

  1. Voll schööön, danke fürs Teilhaben. Und ich denke so manches Mal, du bist mit meinen Kindern im Urlaub. 1A Charakterzwillinge *hihi* Kann mir daher alle Situationen SEHR gut vorstellen. Habt noch schöne (auch Strand!) Tage

  2. Schöne Berichte, da bekommen wir auch richtig Lust auf Zeeland. Und die Instastories sind echt lustig. Ihre tiefe Stimme hat mich beeindruckt und die süße
    Mimi ?

    Viel Spaß weiterhin!

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