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20 Kommentare

  1. Ach Frau Miez, ich muss sagen, es tut mir gut sowas bei Ihnen zu lesen. Ich habe selbst noch keine Kinder – aber eben… noch! Das ändert sich (vielleicht) in den nächsten 2 Jahren. Und dann werde ich mich an Ihr Blog erinnern. Und werde denken: alles ganz normal, nicht verrückt machen.

    Deswegen: Danke, dafür dass Sie hier so offen schreiben ? !!! :))

  2. Pjaupe

    Oh Mann, da war mein Wochenbett, von mir selbst als schrecklichst empfunden, ja doch noch ganz ok. Ich wünsche dir auf jeden Fall wieder ein Löwenmäulchen-Wochenbett mit dem Maimiez!

  3. Ohje, da bekomme selbst ich einen Flashback… erstes Wochenbett? Katastrophe… nur mit dem Unterschied, dass ich gnatzig gestillt habe, trotz Milchstau, Schreibaby und der abfälligen Blicke und Bemerkungen der Hebammen und Schwestern. Tatsächlich ging es mir erst besser, als ich mich nach 11 Tagen hin und her (Fieber, schlechtheilende Naht etc…) selbst entließ… weg von diesem garstigen Krankenhaus. Weg von der Lieblosigkeit und ja: den stummen Vorwürfen, wie dusselig die mich finden.

    Und hier noch die Aussichten: Kind zwei und drei machten mich zu einer völlig selbstbewußten und zufriedenen Wochenbettmami. Denen und der Welt hab ichs aber gezeigt. Liebe Grüße und alles Gute! Kaddi

    • Ja, wobei das Problem bei mir definitiv an mir und nicht am Krankenhaus. Das Krankenhaus ist und war ein Traum. Beim Löwenmäulchen blieb ich freiwillig 3 Tage dort und beim Maimiez plane ich dort dann auch zwei Tage „Erholung“ ;)

  4. Am schlimmsten ist ja, dass man während eines solchen „verkorksten“ Wochenbetts so ein bißchen die rosarote Babybrille abgenommen bekommt. Bevor das Kind da ist, stellt man sich das alles so toll und ganz natürlich vor und muss dann feststellen, dass es nicht ganz so einfach läuft wie gedacht. Aber auch bei mir war nach 6 Wochen alles wieder im einigermaßen grünen Bereich. Das lässt mich für die Geburt des zweiten in knapp sechs Wochen doch hoffen (auf jeden Fall aufmunternd, dass scheinbar das zweite Wochenbett etwas entspannter läuft :))

  5. Also von diesen Schuldgefühlen muss man sich mal schleunigst frei machen. Du hast das Kind bekommen, du bist die Mama, du machst das schon. Die doof Guckenden kennen ja die Story nicht. Minime hat sich auch total quer gestellt beim stillen, schon im Kranmkenhaus und ich hab gleich gesagt, wenn se nich will, die Dusselbacke, dann kriegt se Fläschchen. Geschockte Blicke im Krankenhaus von den anderen, „perfekten“ Müttern. Ich fragte dann bloß, ja soll se verhungern oder was?! Da war Ruhe.
    Beim dritten Kind, weißt di doch hoffentlich, dass du ne super Mama bist! Und zur Not einfach schonmal ein paar gute Sprüche parat legen! Bissl Zeit haste ja noch :-)

  6. Danke für diesen Eintrag! Jetzt, wo mir das unmittelbar bevorsteht, konnte ich in den letzten Wochen Dank Ihnen und anderen offenen Blog- und Twittermamas die „Rosababybrille“ etwas ablegen und stattdessen was viel Wichtigers lernen: Es ist, wie es ist, überall anders, aber egal, was passiert, man kann es schaffen. DANKE!

  7. Krass. Da bin ich fast froh, dass ich mein Wochenbett nicht wahr genommen habe. Weil wir zwischen der Babyintensiv und zu Hause hin und her gependelt sind. Weil ich in diesen acht Wochen der letzte Mensch war, um den ich mir Sorgen machte. Dieses Wochenbett wünsche ich jedoch auch keinem.

    Und auch wenn der Start beschwerlich war: So wie ich das beurteilen kann, sind Sie doch eine ganz wunderbare Mama. Miez. ;)

  8. Dieser Stillterror ist doch wirklich unglaublich. Unter was für einen Druck man sich da setzt. Ich drück Dir feste die Daumen, dass das nächste Wochenbett wunderschön wird. Aber ich bin auch sicher, dass jede Erfahrung einen stärker macht, und Du die Kennenlernzeit jetzt in jedem Fall genießen kannst, stillend oder nicht, und trotz der obernervigen Hormonschübe.
    Liebe Grüße
    RALV

  9. Hormone, meine sehr geehrten Damen und Herren, sind schlimmer als jeder reale Feind. Sie machen Dich klein und sie machen Dich groß, nur leider sagen Sie Dir so gut nie wie, was Du wirklich bist und kannst.

    Wunderbar. Wie unglaublich wahr, wie unglaublich erbauend, das zu lesen. Gerade als Mutter und Frau sollte man sich das jeden Tag vor dem Aufstehen nochmal sagen lassen.

    Danke dafür.

    • Gnomenhexe

      Vielen Dank,

      auch wenn es bei mir andere Hormone sind, aber diesen Spruch werde ich mir einrahmen. Der ist so wahr und treffend, und ich danke Ihnen und allen anderen Frauen, die mich und so viele andere an ihrem Leben teilhaben lassen dafür.

      So etwas baut mich immer wieder auf.

      Vielen vielen dank und alle guten Wünsche für Sie& das Maimiez und die Jungs.

  10. …wenn ich das so lese, stelle ich fest, was für entspannte wochenbettzeiten ich hatte, obwohl mit hausgeburt und selbständig arbeitenden mann, der sich eben genau DANN nicht frei nehmen konnte, auch öfters mal tohuwabohu herrschte.
    bei nr. 3 konnte ich dann auch richtig deligieren, weil ich genau wußte, was wichtig ist für mich und uns. und lag 5 tage IM BETT. das hat mich nach vorne gebracht!
    erst zur 3. schw.schaft bekam ich ein tolles buch, welches sich nur um das thema wochenbett drehte- da hab ich es eigentlich gar nicht mehr gebraucht.
    es gibt echt wenig nur zu diesem thema, hab ich festgestellt!
    dabei ist das sooo wichtig!
    lg eva

  11. Ursel

    Ich wollte dich als erfahrene Bloggerin mal fragne, wie dich vorher über den Zustand des Krankenhauses informiert hat. Klar man hat normalerweise genug Freundinnen oder Verwandte die Erfahrungen haben. Leider bin ich in eine neue Stadt gezogen und kenn hier noch nicht soviel Leute. Jetzt will ich bald für meine erste Geburt ein Krankenhaus auswählen und weiß nicht so recht weiter. Mein erster Schritt war erstmal eine Übersicht über alle Krankenhäuser die überhaupt in Frage kommen. Wie geht ich nun weiter vor? Kann man die Krankenhäuser vorher mal besuchen. Ich will an dem Tag nicht einfach eine Nummer sein :(

    • Alle Krankenhäuser mit Geburtsstation bieten in der Regel einen Informationsabend an, an dem man sich – wie der Name schon sagt – vor Ort über alles informieren kann. zudem gibt es meist eine Führung durch den Kreißsaal und die Wöchnerinnenstation. Normalerweise muss man sich zu solchen Info-Abenden nicht anmelden.

  12. Elli

    So ähnlich ging es uns auch. Es hat so gut getan, deinen Horror mit deinen Humor gepaart zu lesen. Nicht nur ich war so drauf in den ersten Wochen. Danke für die Ehrlichkeit. Das macht Hoffnung, dass es besser wird. Hoffe, beim zweiten lief es besser.

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