-Anzeige-

18 Kommentare

  1. Das MiniMi ließ sich von Anfang an glücklicherweise die Zähne relativ problemlos putzen. Zuerst mit einem Nuk-Gummilernbürstchen, jetzt mit richtiger Zahnbürste.
    Wir haben direkt beim ersten Zahn damit angefangen, das putzen, kurz und als Spiel, ins Abendritual einzubauen. Zuerst darf sie “putzen“, dann übernimmt Papa. Wir singen dabei auch: Zähne putzen, Zähne putzen, wir putzen Zähne, Zähne putzen, Zähne putzen, wir putzen den Zahn. Karius und Baktus haben keine Chance, Karius und Baktus haben keine Chance.
    Abends benutzen wir eine fluoridfreie Zahncreme, weil das MiniMi Fluor noch als Tabletten bekommt.
    Mittlerweile putzen wir morgens auch die Zähne: Ich putze meine, das MiniMi ihre und ich schrubbel ein bisschen nach.
    Ich bin froh, dass sie das soweit alles gut mit macht und hoffe, das bleibt auch so. Demnächst besuchen wir dann mal unseren Zahnarzt.

  2. Darf ich fragen, warum du persönlich nichts von Erdbeer-oder Himbeergeschmack hältst?

    Wir achten auf Zahnpasta ohne Flourid. Vorallem solange die Kinder die Zahpasta noch schlucken.

      • Da fällt mir folgende Anekdote zu ein: „Blendi“ soll ja nach Erdbeere oder sowas schmecken, hat aber mit der eigentlichen Frucht nicht viel zu tun. Deswegen heißt es bei einem künstlich-süßen Beerenaroma, egal worin, in unserer Familie immer „Das schmeckt nach Blendi“.

        Und bis heute finde ich, Zahnpasta muss immer ein bisschen minzig schmecken. Sonst fehlt mir das Gefühl von Sauberkeit.

  3. Es geht doch beim Zähneputzen um das Fluorid, oder? Mein Schwiegervater, der Zahnarzt ist erklärte mir letztens, dass es einen Streit zwischen Zahnärzten und Kinderärzten gibt. Erstere empfehlen die Reinigung mit fluoridhaltiger Zahnpasta, zweitere lehnen das ab, weil die Kinder eben am Anfang „schlucken“ und es noch keine wiss. Untersuchungen zur Schädlichkeit des Essens von Zahnpasta gibt (diese Aussage ist kein Scherz!) und empfehlen deshalb die Fluoridtabletten bis zum 2. Lebensjahr zugeben und Zähne ohne Paste zu putzen.

    Wenn Kleinkinder also noch die Fluoridtabletten bekommen, dann ist Zähneputzen ohne Paste angesagt, wenn nicht, dann kann man durchaus auch schon Zahnpasta verwenden. Aber klar gillt immer: Das Kind nicht verschrecken und eine geeignete Methode für die Zahnpflege finden. Bei unserer Tochter ist das Zähneputzenlassen gottseidank gar kein Problem. Ich bin nur der Meinung, dass man auf jeden Fall eine Methode praktizieren sollte (Putzen mit Paste oder ohne oder Fingerling, oder…), bevor das Kind in die Nähe des Trotzalters kommt, denn das wird es mitunter schwierig. ;-) So eine frühe und spielerische „Gewöhnung“ als Ritual kann sicher nicht schaden. ;-)

  4. Nordwind

    Ein tolles Lied! Singst du es nach der Melodie von „Ein kleines graues Eselchen“? Die ist mir sofort beim Lesen des Textes dazu eingefallen :)

  5. GENAU SO.

    Schon als Baby waren meine Kinder immer mit dabei, so auch dann, wenn ich mir die Zähne geputzt habe. Kinder lernen durch nachahmen. Wir hatten ungelogen noch NIE Stress mit dem Zähneputzen.

    Zahnpasta hier auch nur ohne Fruchtgeschmack. Erstens finde ich, dass das fürchterlich riecht und zweitens sollen die Kinder nicht noch mehr Süßgeschmack kennen. Die Menge, die die Kinder beim Zähneputzen eventuell schlucken, ist vernachlässigbar, sofern man wirklich nur einen Miniklecks nimmt.

    Beim Zahnarzt waren alle Kinder auch schon als Baby mit. Ist ne lockere Angelegenheit, denn ich habe zum Glück keine Angst.

  6. Da muss ich ja auch mal meinen Senf dazutun :-)

    Bei uns wird/wurde ab dem ersten Zahn geputzt. Morgens und abends. Aber die Kids putzen vor. Oft und gerne, besonders anfangs, nur kauend auf dem „neuen Ding“, was da in ihren Mund sollte. Inzwischen kauend und schrubbend. Danach wird nachgeputzt. Muss einfach, finden wir. Gerne auch mit Gesang auf Bi-Ba-Butzemann. „Es tanzt ’ne kleine Zahnbürste in Idas Mund herum…“ usw.

    Klappt -meistens- gut.

    Was für uns aber wichtig war: während die Kinder schon mal vorputzen setzen wir Großen uns zu ihnen auf den Boden und putzen unsere Zähne. Meist ist das zwar nicht „unsere Zahnputzzeit“, weil wir ja noch länger wach bleiben oder morgens schon geputzt haben, aber uns war wichtig, dass sie nicht denken, nur sie „müssen“ Zähneputzen und große Leute brauchen das nicht/machen das nicht. So ist also Familienzahnpflege angesagt.
    Das Nachputzen geschieht gerade oft mit unserer elektrischen Zahnbürste, weil die beiden (2&3 Jahre) sich immer so freuen, wenn nach 2min putzen der Smiley kommt. hihi.

    Ach so: wir benutzen hier (aus D importierte) Zahnpasta mit 500ppm Fluor, die gibt’s hier in Norwegen nicht (ist mindestens doppelt so hoch dosiert). In der Dosierung kann ich das gut vertreten, wenn davon was geschluckt wird. Fl-Tabletten kriegen unsere Kinder nicht. Außerdem gibt’s echt weeeenig Zahnpasta auf die Bürste.

    In diesem Sinne: frohes Schrubben

    • Das Spektakel haben wir auch mitgemacht. Also mitgeputzt und wie gesagt auch ihn bei uns putzen lassen. Half alles nix. Zähneputzen ist und bleibt für ihn blöd blöd blöd.

  7. Ach so: darf ich noch fragen, wie Du Deine Dentalphobie überwunden hast? Ich mach da gerade eine Weiterbildung und bin neugierig darauf, was denn so in deutschen Praxen gemacht wird.
    Gruß von der Dental-Front

    • Ich habe mir einen Zahnarzt gesucht, der auf Angstpatienten spezialisiert war. Meine erste große Behandlung war unter Vollnarkose. Danach unter Psychopharmaka, die von Behandlung zu Behandlung reduziert wurden. Hat super geklappt. Heute brauch ich oft nicht mal mehr ne Betäubung und habe maximal noch feuchte Hände. Und ich war so phobisch, dass ich sogar im Wartezimmer bewusstlos geworden bin!

    • Meine Phobie ist besser geworden, seit ich mal eine Woche ein Praktikum in einer Zahnarztpraxis gemacht habe. Seitdem muss ich zumindest nicht mehr heulen, wenn ich im Wartezimmer sitze. Behandlungen gehen allerdings nur mit Betäubung. Ich habs neulich mal ohne probiert, da hätte ich den Zahnarzt beinah geschlagen.

  8. Als ich das hier gelesen habe, habe ich im Quietschbeu mich wieder erkannt. Da sieht man wieder das Zwingen nicht hilft, sondern es meist Schlimmer macht.

    Liebe Grüße
    Nana

  9. da bin ich ja froh, dass der zwuggel mich recht problemlos putzen lässt :)
    wir putzen seit dem ersten zähnchen. mit einem hauch zahnpasta auf der bürste ;) wenn mehr drauf ist, lutscht ers nämlich ab und dreht sich weg, is dann langweilig ^^ er durfte auch immer selber noch ein bisschen „putzen“, also auf der bürste rumlutschen und ich hoffe, das bleibt weiter so unproblematisch :)

  10. Ich muss sagen, was das Zähneputzen angeht, hatte ich mit meiner großen Tochter echt Glück (sie ist jetzt 2 Jahre alt). Obwohl manch andere Sachen wie Baden oder Kämmen immer eine ziemliche Quälerei sind, hat sie am Zähneputzen sogar Spaß! Ist eigentlich recht ähnlich wie schon von Ori beschrieben.
    Liebe Grüße,
    Daniel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

-Anzeige-