Merkwürdige Träume I

Die zweite Nacht in Folge von Dinosauriern geträumt, die durch Köln toben und alles auffressen, was ihnen in die Quere kommt. Lieblingsazubi Pjöni wollte mich nicht auf dem Nachhauseweg begleiten, um mich zu beschützen. Dafür wurde er direkt vor der Agenturtür von einem Saurier verspeist. Ich hab´s durchs Fenster beobachtet. Was hätte ich auch tun sollen? Dann hab ich mich unter meinem Schreibtisch versteckt und mich gefragt, wieso in meiner letzten Woche in dieser Agentur ausgerechnet Dinosaurier meinem Leben ein Ende setzen wollen? Das ist nicht fair.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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19 Gedanken zu „Merkwürdige Träume I

  1. Ich wollte vermutlich noch meine Jacke holen, die ich in meinem letzten Traum in einem Kriegsgebiet verloren hatte.
    Danach wäre ich wieder gekommen.
    Ehrlich.

  2. Tiefenpsychologisch würde ich sagen, dass du Angst hast von der neuen, riesigen Aufgabe gefressen zu werden. Vielleicht hast du in letzter Zeit auch zu oft Godzilla gesehen. ;)

    Was der Herr Freud dazu sagt („Die Traumdeutung“ steht zwar gerade neben mir – aber ich werde nicht rein sehen ;) ) werde ich nicht breit treten. Vermutlich was mit „unterdrückter Sexualität“ oder so…

  3. jessie, Du hast wohl die diversen Erfahrungsberichte der Mediengestalerausbildungen nicht gelesen? ;)
    Generell kam zwischen den Zeilen auch immer wieder durch, dass Pia an ihrem jetzigen Arbeitsplatz mittlerweile doch das eine oder andere Härchen in der Suppe findet, zumindest hatte ich so das Gefühl.
    Herzlichen Glückwunsch für den Mut zum Jobwechsel!

    Aber was es mit den Dinosauriern auf sich hat, versteh ich trotzdem nicht. Da muss mir was entgangen sein.

  4. Sebastian: Das Mediengestalter-Resümee bezog sich auf den Ausbildungsberuf, nicht auf meine Arbeitsstelle. Ich liebe diese Agentur, ich liebe meine Kollegen … aber Stillstand ist nie gut und nach fünf Jahren Agentur brech ich halt wieder auf.

  5. ich (und vermutlich viele andere hier) sind dann ja mal echt gespannt wo es die werte Frau Pia hinweht…
    Was viele „Agenturmenschen“ ja machen das diese dann mal das „Lager“ wechseln und dann bei einem Kunden arbeiten.. aber wenn man sich hier so durchliest kann man klar erkennen das in dieser junden Frau sehr viele Talente schlummern und ich würde Ihr so ziemlich alles zutrauen (und das meine ich sehr positiv)

    Wie auch immer: ich bin gespannt…

  6. Liebe Frau Pia,
    mit allerhöchsten Genuss bin ich immer wieder gerne Gast auf Ihren Blog. Aber so langsam fange ich mir an Sorgen zu machen. Dinosaurier in Köln? Selbst als Traum nicht akzeptabel. Wo doch jeder weiss, dass die nach der Wende alle nach Berlin gezogen sind.
    Trotz allen sende ich Ihnen meine hochachtungsvollen Grüße aus Jena

    Thomas

  7. @Pia: Das hatte ich auch nicht so verstanden. War da in meiner Formulierung eventuell etwas übereilt. Generell war ja nicht nur Dein, sondern auch andere im Zuge dieses „Erfahrungsaustauschs“ aufgetauchten Erfahrungsberichte eher negativ. Nachdem jessie das Thema Ausbildung ansprach, war das einfach mein erster Gedanke. Nachdems ja doch relativ viele negative Erfahrungen zu geben scheint, sollte man sich da vorher wirklich gut über seinen zukünftigen Arbeitgeber informieren.

    Ich hatte beim beim Lesen einiger Einträge bisweilen den Eindruck, dass die… Euphorie im Bezug auf den Arbeitsalltag etwas abzunehmen schien. Das war der andere Punkt, auf den ich raus wollte. Wenn ich mich da getäuscht habe, tut mir das natürlich leid, speziell weil ich Deinen Wunsch nach Veränderung absolut teile.

  8. Da das Deine letzte Arbeitswoche in Köln ist, könntest Du doch noch in die besagte Würstchenbude am Kölner Hauptbahnhof kotzen…bitte vorher Termin bekanntgeben, damit der Vorgang ordnungsgemäß für die Nachwelt in Bild und Ton festgehalten werden kann. Zudem wäre das mal ein echtes Statement.

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