Bis einer heult! • "Chef, hör mal ..."
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26. August 2008 | Pia Drießen

"Chef, hör mal …"

zufriedenDa ich mit unserer Personalsachbearbeiterin sehr gut klar komme, hatte ich ihr bereits letzte Woche von meiner Schwangerschaft erzählt. Sie hat sich wahnsinnig für uns gefreut, mich umarmt und uns alles Gute gewünscht. Auf ihr Anraten hin habe ich dann heute auch meinen direkten Vorgesetzten in Kenntnis gesetzt. Sie war der Meinung, dass das nur fair sei, außerdem könnte ich dann auch mit mehr Verständnis rechnen, wenn doch noch etwas schief gehen würde (was wir natürlich alle nicht hoffen!).

Ich hatte ehrlich gesagt ganz schön Bammel vor dem Gespräch, immerhin bin ich auch erst 1 ½ Jahren im Unternehmen und habe eine neu geschaffene Stelle besetzt. Mir war vorher klar, dass darüber gesprochen werden muss, ob die Stelle während meiner Abwesenheit neu besetzt wird, oder ich gegebenenfalls recht schnell wieder im Homeoffice arbeite.

Überraschenderweise hat mein Chef sich sehr gefreut. Also ehrlich gefreut. Außerdem meinte er, ich solle mir um meine Stelle keine Sorgen machen. Immerhin sei diese so unabhängig, dass ich problemlos Teilzeit, Homeoffice oder eine Kombination aus Beiden arbeiten könnte. Das hat mich ungemein beruhigt, denn ich möchte eigentlich ungern längere Zeit aus dem Job ausscheiden.

Am besten gefiele es mir, wenn ich nach etwa einem halben Jahr eine Halbtagsstelle besetzten könnte und davon einen halben Tag in der Woche in der Firma, den Rest zu Hause arbeiten könnte. Das ist derzeit natürlich alles arg theoretisch. Ich weiß.

Erstmal bin ich jedenfalls beruhigt, dass dieser Schritt gegangen ist und ich mir jetzt nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen muss, wie er wohl reagieren wird. Beruhigend.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. agichan / Aug 26 2008

    Hui, da hast du aber früh von deiner Schwangerschaft erzählt :) Bei uns in der Familie warten eigentlich alle bis sie das „gefährliche erste Drittel“ überstehen, erst am letzten Sonntag hat meine Schwägerin eröffnet sie sei nun in der 16. SSW :)

  2. Mama Miez / Aug 26 2008

    Na ja, kommt auch immer darauf an. Meine Geschwister haben es mir auch immer direkt nach dem positiven Test erzählt.
    Und mir ist das Vertrauen zu meinen Chefs sehr wichtig. So wissen sie einfach was los ist.

  3. Natalia / Aug 26 2008

    Ich habe es auch recht früh meinem Chef erzählt. Erstens finde ich so viel fairer und zweitens ging es mir am Anfang morgens so schlecht, dass ich öfters zu spät kam. So wusste er warum.
    In Spanien wartet kaum jemanden diese 12 Wochen und ich kannte das auch gar nicht. Da wird nach dem positiven SST sofort eine Anzeige ausgegeben ;-) Na ja, nicht ganz, aber fast!
    Wann genau hast du Termin? Ich glaube, du bist in etwa so weit wie meine Schwester :-)

  4. Mama Miez / Aug 26 2008

    Natalia: Errechnet – und da sind meine Ärztin und ich uns einig – ist der 19.04.
    Ich denke, WENN etwas schiefgehen sollte, fällt es mir leichter darüber zu sprechen, als wenn ich erst noch zugeben muss überhaupt schwanger gewesen zu sein. Aber da wollen wir mal nicht weiter drüber nachdenken!

  5. Natalia / Aug 26 2008

    Meine Schwester hat, glaube ich, den 25.4. also doch in etwa so weit :-)
    Ja, so sehe ich das auch. Ich frage mich immer, bei den Leuten die das erst so spät erzählen: würden sie im Fall der Fälle so tun als wären sie nie schwanger gewesen?? Die Leute die von einer Fehlgeburt auch informiert werden würden (für mich Eltern, Geschwister, enge Freunde), die können doch von Anfang an das Glück teilen.
    Aber du hast Recht, lass uns darüber keinen Gedanken mehr verschwenden!!!
    Ich bin morgen wieder in der KiWuKlinik. Mal sehen, was sie zu den letzten Untersuchungen sagen!

  6. Andrea / Aug 28 2008

    Ich hatte auch unheimlich Schiss, meinem Chef von meiner Schwangerschaft zu erzählen. Berechtigt, wie sich herausstellte, denn seine spontane Reaktion war; „Ach ja, ich bin ja Kummer gewöhnt. Scheis.se!“
    Toll, ne?

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