Bis einer heult! • Glühwurm. Ende.
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16. September 2010 | Pia Drießen

Glühwurm. Ende.

Gestern Abend habe ich den Quietschbeu ohne jegliche Fiebermittel mit 39,9° ins Bett gesteckt. Er sagte selber irgendwann „aja“ (Heia machen) und stand mit seiner Boo in der Hand am Fuß der Wendeltreppe. Da er nicht weinte oder über die Maßen jammerte, ließ ich das Zäpfchen einfach weg.

Er schlief durch. Also richtig durch. Von 19 Uhr bis 8.30 Uhr.  Ohne auch nur einmal nach Wasser (normal ist bis zu 3x) oder heute Morgen nach einer Flasche Milch (so gegen 6:30 Uhr) zu fragen.

Um 4 Uhr wurde ich vor Schmerzen wach. Das Löwenmäulchen schlief auch bereits seit 19 Uhr, so dass meine Brüste kurz davor waren zu platzen. Normalerweise wird es vom Quietschbeu Wasser-Ruf geweckt und trinkt dann „alles leer“.  Daher war meine erste Sorge die um die Quietschbeu. Dass er sich so gar nicht meldet, mal kurz aufschreit, weil er einen doofen Traum hatte oder sonst was, sieht ihm halt nicht ähnlich.

Als ich in sein Zimmer schleiche setzt er sich auf, macht die Gebärde für „Nuckel“, den ich ihm daraufhin reiche, legt sich wieder hin und schläft weiter. Okay. Gut.

Ich lag noch eine viertel Stunde wach im Bett bis ich es nicht mehr aushielt und das Löwenmäulchen weckte. Sowohl mein Shirt wie auch das Lacken um mich herum waren schon ganz nass. Mal abgesehen von den Schmerzen. Das Stadium, in dem man ausstreichen könnte, war deutlich überschritten!

Nachdem der Kleine mich erlöst hatte schliefen wir selig bis 8:30 Uhr weiter, weckten dann den Quietschbeu (der nur noch 37,7° hatte) und fuhren zu unserem Kinderarzttermin.

Grippaler Infekt, also. Daher gabs heute noch mal Schonprogramm. Seit dem Mittagsschlaf ist er aber schon deutlich wieder der alte. Wild, laut, albern. Und ohne Fieber mit viel Appetit. Gut so :)

Danke für alle guten Wünsche. Hat geholfen :)Flattr this

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Kat / Sep 16 2010

    Ich versuche es zuerst auch immer ohne Zäpfchen, um zu sehen, ob das Fieber von alleine runter geht. Das Fieber deutet ja auch immer daraufhin, dass der Körper dabei ist sich zu wehren (soweit ich weiß) und so,it körpereigene Abwehr aufbaut.

    Ich finde so eine Entscheidung richtig so lange man auch regelmäßig nach dem Kind schaut.

  2. Katrin / Sep 16 2010

    Sag ich doch. Fiebern lassen ist immer noch die beste Heilmethode – außer das Kind fiebert länger als 2-3 Tage sehr hoch oder kommt überhaupt nicht mehr zur Ruhe.
    Unsere Tochter ist auch so eine Kandidatin. Wenn sie mal krank ist (was glücklicherweise immer seltener vorkommt), dann fiebert sie meist weit über 40 °C. Das geht etwa 18 Stunden lang, von denen sie ca. 80 % verschläft. Anschließend steht sie auf, hat kaum noch Temperatur und hüpft herum wie eh und je :-)
    Bei unserem Sohn würde ich mir manchmal wünschen, er würde höher fiebern – der krebst immer bei 38°C/39°C herum und dadurch ziehen sich Infekte unnötig in die Länge …
    Schön, daß es dem Quietschbeu wieder so gut geht, da ist man als Mutter dann doch immer sehr erleichtert :-)

  3. anjanamaire / Sep 16 2010

    Schön, dass es dem QB besser geht. Ich wünsch euch weiterhin viel Kraft und volle Genesung!

  4. dierotefee / Sep 16 2010

    Wie schön, dass der QB wieder gesund ist :)

    Ab wann funktioniert denn das mit den Gebärden, das hört sich wirklich interessant an und ein paar Infos von jemandem, der das praktiziert wären toll!

  5. tempobohne / Sep 16 2010

    Erfreulich, dass es dem kleinen Mann wieder besser geht. :-)

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