-Anzeige-

28 Kommentare

  1. Oh mein Gott, Pia, was für eine Geschichte! Toll, wie du dich beherrscht hast, bewundernswert! Sowas habe ich noch nicht erlebt und hoffe, das bleibt so. Meine Tochter ist ja so alt wie dein Meedchen, aber bei weitem nicht so wild. Und trotzdem bringt sie mich manchmal an meine Grenzen, und zwar mit ihrem ständigen Jammern (so empfinde ich es im Moment). Aber auch das wird besser – und dein Meedchen wird auch älter und verständiger! Alles nur eine Phase… Ommm.
    Liebe Grüße,
    Katharina

    • Oh Mann… aber irgendwie auch süß. Das Sofa wollte halt auch „schön weich“ sein. :D Mulle ist auch gerade so ein Rabaukenmeedchen und testet ihre Grenzen so richtig aus… mit provozierendem Grinsen. *ruhig bleiben Mama*

  2. ich bewundere dich immer wieder für deine ruhe und Beherrschung. Ich wäre schier ausgerastet ..

    .. schreibt die Mama bei der es keine nicht bemalte Wand mehr in der Wohnung gibt. Aber is ja alles Papier, die weißen Wände, nech?

    Kinderlogik hat schon so seine tücken.

  3. Sarah

    Ich sags ja- große Niedlichkeit zeichnet besonders „einfallsreiche“ Kinder aus. Das ist bestimmt ein Überlebensretter ;)
    Ich kenne das irgendwoher…. ;)
    Gaaaaaanz viel Ruhe und Kraft/Geduld <3
    Alles Liebe Sarah

  4. Und immer wieder habe ich das Gefühl Du erzählst von meiner Jüngsten.

    Der Satz den ich am häufigsten höre: Kein Wunder bei zwei großen Brüdern!

    Dabei waren die Engel im Vergleich zu dem Temperament das meine Jüngste an den Tag legt. Und manchmal, ja manchmal bekomme ich dann Angst, wenn ich an meine Pubertät denke und weiss, welche genetische Vorbelastung die junge Dame da noch in sich trägt! ;-)

  5. Schoggedier: wie süß ist das denn!

    Ich litt beim lesen nochmal mit dir und bewundere dich für deine Besonnenheit. Ich kenne diese Phase. Es ist soo anstrengend :-( Hier hatte ich neulich auch absichtlich vermüttetes Jogurt-Müsli, was in alle Richtungen platschte, ausgekippte Öl(!)Flasche an Küchenboden etc.

    Schoggedier <3

  6. Achdujemine,
    Das lese ich, nachdem mir gerade Fleischsaft von oben durch den halben vollen frisch eingeräumten Kühlschrank gelaufen ist und ich unter wüsten Verwünschungen „immer muss ich putzen. Ich HASSE putzen“ die Sauerei beseitigte.

    *handreich*einmal mehr von 2012Rabaukenmädchenmutter zu 2012Rabaukenmädchenmutter. Eiiiiiiigentlich ist es ja eine niedliche Geschichte für später mal „Wisst ihr noch, als das Meedchen damals zum 2. Advent das Sofa eingecremt hat“ … Aber für den Witz braucht es wohl noch etwas Zeit.

    Als bei uns Nr.3 ganz frisch war und ich morgens nicht aus dem Bett kam, haben die beiden Großen ihre Nutellafinger am Sofa abgeputzt. Weiß.

    Ein Hoch auf die waschbaren Sofabezüge :-)

  7. hihi, bei unst heisst es „schugung!“ und ich könnt manchmal heulen, wenn er das sagt… weio er das auch manchmal macht, wenn er gar nix gemacht hat, sondern sein bruder. hach ja :-/

  8. „Schoggedier“ is gut! Meine Schwester sagte als sie klein war „Tschodlgo“. Und das einzige andere „Babywort“ das ich von ihr in erinnerung habe ist passenderweise „Hoghag“ (Joghurt).

  9. Ach Gott, wie süß ist das denn? Schoggedier finde ich herzallerliebst. Und solange sich alles waschen lässt, ist es ja eigentlich nicht so schlimm.

    Ich kann trotzdem oft nicht ruhig bleiben und frage mich dann, was eigentlich so schlimm ist. Wenn nichts dauerhaft kaputt ist, muss man ja „nur“ putzen. Ok, das nervt, aber ich rege mich deutlich stärker auf als es nötig wäre. Warum? So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen.

    Zum Glück kann auch meine Tochter mich mit kleinen Gesten und Sätzen wieder in die verliebte und geduldige Mama verwandeln. Sie kann halt nicht nur Chaos sondern auch zaubern ;-)

    Liebe Grüße
    Julia

  10. Anja

    Das Auflehnen und mal wieder Grenzen testen scheint zZ in der Luft zu liegen. Nur dass ich hier gleich 2 von der Sorte habe, die den Aufstand proben. Seit knapp 2 Wochen geht das jetzt.
    Mein tägliches Mantra: Es ist nur eine Phase! ;-)

  11. Tanja

    Hallo Pia,

    ein dreifaches Hoch auf den Erfinder der waschbaren Sofabezüge.
    Die hatten meine Eltern damals nicht. Und ein mit Penatencreme vollständig eingecremter Hocker hat was. Nur blöde das es MEIN Lieblingshocker war und ich danach dann leider ohne diesen auskommen musste. Vielleicht war meine Mutter damals deshalb so ruhig.
    Tief durchatmen, es ist nur eine Phase.
    Und ne feste Umarmung für die Nerven.
    Tschacka! Du schaffst das!

    Liebe Grüße
    Tanja

  12. Ich war als Kind auch so. Ich habe es aber stattdessen mit der diken Penatencremé gemacht. Und in der eigentlichen Mittagsschlafruhe habe ich des Öfteren mal die Blumen in meinem Bett ausgetöpfert. Irgendwann hatte ich keine Blumen mehr im Kinderzimmer…

  13. Oh, diese Überraschungen beim Aufstehen! Erinnert mich glatt daran, wie mich meine beiden größeren Kinder mit einer Stempelaktion überrascht haben. Sie hatten aus dem Bastelschrank Stempel und ein schwarzes Stempelkissen stiebitzt, sich damit im Wohnzimmer betätigt, dabei nicht nur Papier getroffen, sondern auch den Fußboden, sämtliche (weiße!) Schränke und Stühle, die Schlafanzüge … Wunderbarerweise das Sofa nicht. Aber dann hatten sie halt noch Hunger gehabt und sich mit den Stempelfarbenhänden selbst Frühstück gemacht, Würstchen und Joghurt aus dem Kühlschrank, Geschirr und Besteck aus den Küchenschränken (auch weiß :-) ). Schön wars. :-p Man hätte über die plötzliche Selbständigkeit maßlos staunen können, wäre man angesichts der Schmiererei nicht so geschockt gewesen. ;-) Auch ich habe kein Foto von der Aktion, da ich lieber schnell zum Schmutzradierer gegriffen habe, um zu retten, was zu retten war … Im Nachhinein kann man drüber lachen.
    Ich denke da auch an eine Bekannte, deren Kinder sich im Wohnzimmer (mit hölzernem Dielenboden) mit einer Tüte Mehl vergnügt hatten …
    Das ist der Stoff, aus dem die Geschichten sind, die den Kindern später erst peinlich sind, und die noch später ihre eigenen Kinder gar nicht oft genug erzählt bekommen können. Leben pur. :-D

  14. auweh, ich kann mir das grade sehr bildlich vorstellen!
    Sei froh, dass deine Bezüge waschbar sind und dein Meedchen nicht auf die Idee gekommen ist, die Wände auch einzucremen!
    In ein paar Tagen/Wochen/Monaten siehst du es vielleicht auch mit etwas mehr Humor :)

    Und mein großes Mädchen hat mit 2,5 oder so die Wintercreme- also komplett Fett ^^- auf ihren Puppen und Stofftieren verteilt, weil sie auch eingecremt werden sollten und die Hände wischte sie sich am Schrank sauber und fand dabei heraus, dass man auf dem Schrank mit Creme prima malen kann…

    Und ich freute mich nichtsahnend über das so ruhig und friedlich spielende Kind ^^

    Liebe Grüße

  15. Glücksbuch

    hach!
    Das spricht mir soooo aus der Seele – und Du schreibst super! Genau! Nicht zum Alien werden, nur weil man Kinder hat! Diese ganzen ‚heiligen‘ Mütter, die lächelnd über die Spielplätze schweben – die ganze Show, das ganze watteweiche Babyglücksleben.
    Nein. Mal ausrasten. Mal nicht mehr können. Mal egoistisch sein! Kinder verstehen das (wenn man sich auch wieder beruhigt). Man ist einfach menschlich.
    Genau das hat mich früher so überrollt – das Gefühl, alles ‚richtig‘ machen zu müssen. Und dann der Vergleich mit den anderen Eltern, die ja alle sooooooo toll sind, so ruhig, so koordiniert… es war zum Verzweifeln.
    Bis ich etwas genauer nachgesehen habe.
    Und da waren die meisten Mütter doch aufeinmal ganz normal. Lächelten nicht ständig ihre Babies an, kriegten auch mal nen Wutanfall, ließen Arbeit liegen, waren einfach mal ne Sekunde egoistisch.
    Ich hab das dann aufgeschrieben in ‚Mamas Glücksbuch‘.
    Laut Leserkritik hat das wohl einen Nerv getroffen
    http://www.amazon.de/Mamas-Gl%C3%BCcksbuch-Begleiter-gelassene-M%C3%BCtter/product-reviews/3517088285/ref=dpx_acr_txt?showViewpoints=1
    Ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit!

  16. Nicole Herbert

    Ich habe zwei Mädchen (3 und 6 Jahre) und einen Jungen (8 Jahre). Ich kann das nachvollziehen und musste beim Lesen an die ein oder andere Begebenheit bei uns denken :-)

    Danke für Deine offenen Worte und auch ich bin ständig am Atmen und Annehmen…

  17. Bianca Katzer

    Hihi sehr schön. Nicht die Tatsache, dass überall Joghurt klebt. Eher, dass ich nicht alleine mit einem süßen aber anstrengenden Mädchen da stehe. Bei uns heißt es übrigens *schuckelugg

  18. Guten Abend!

    Es hätte auch Creme sein können – die wäre definitiv, trotz waschbarer Bezüge, schlechter zu entfernen gewesen. Ich hab während des lesens die ganze Zeit ungläubig den Kopf geschüttelt und „oh nein“ gemurmelt :D Ich befürchte, so souverän wäre das hier nicht abgelaufen. Zumal das Kinderzimmer direkt neben dem Wohnzimmer ist und mein Gefluche sicherlich bis dahin druchgedrungen wäre.

    Daher behalte ich mir diesen Beitrag im Hinterkopf, für den Fall, dass meine zwei je Lebensmittel auf Möbel verschmieren wollen :D

    Liebe Grüße

    Minensie

  19. Elke

    Hallo Pia, ja was man den Kindern alles so erläutert. Die Kleinen denken mit…und wollen das Sofa … weich machen. Liebe Grüße von Elke

  20. Johannas Mudda

    Liebe Mama Miez,

    das hast Du aber schön geschrieben. Aus zeitlichen Gründen bin ich nur zum Lesen dieses einen Artikels gekommen, werde mir aber in Kürze alle anderen durchlesen.

    Es tut gut zu lesen, dass nicht nur meine Schlimmbertbären solche Dinge tun und am Ende alles mit einem „Tungelung“ wieder gut machen. Schoggedier ist verdammt süß. Dabei dachte ich bisher, dass „Tungelung“ keiner mehr toppen könnte. Meine zwei sind Jahrgang 2009 und 2012. Das Jahr 2010 hab ich mal ausgelassen.

    Der Artikel ist fantastisch geschrieben und zauberte beim lesen Lächeln, Gänsehaut, Erinnerungen, Kopfschütteln und auch ein wenig Angstschweiß. Danke dafür. Und jetzt klau ich Dein Rezept für den Blumentopfabschiedsgeschenkirgendwas mit Danke fürs Wachsen lassen, denn so bin ich eigentlich auf diese Seite gepurzelt beim googeln.

    Liebste Grüße

    die Mudda

Kommentar verfassen

-Anzeige-