Bis einer heult! • 7. Geburtstag, Feuerwehrfest & Hochwildpark
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2. Juli 2017 | Pia Drießen

7. Geburtstag, Feuerwehrfest & Hochwildpark

Die letzten Tage waren so ereignisreich, dass an Bloggen nicht zu denken war. Dafür haben für mehrere Hundert Fotos gemacht und natürlich das Sandwichkind hochleben lassen. Max hatte nämlich gestern Geburtstag und ist stolze 7 Jahre alt geworden. SIEBEN!

Natürlich gab es einen obligatorischen Geburtstagstisch mit allem was dazu gehört: Blumen, Geburtstagskerze, Luftballons, Kuchen, Geburtstagsshirt und Geschenke.

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Wir frühstückten den Geburtstagskuchen und machten uns dann gemeinsam ans Aufräumen und Putzen, da sich ja noch Besuch angemeldet hatte. Alex hat sich inzwischen als großartige Haushaltshilfe etabliert. Er putzte Fenster und die Fronten der Küche blitzeblank, während Mimi die Spiegel putzte.

Als der Besuch kam, ging es dann mit allen Mann, trotz Nieselregen, auf das örtliche Feuerwehrfest, wo es neben Bratwürstchen und Pommes auch Slush-Eis, Popcorn, Zuckerwatte, Tischfußball, Hüpfburgen, Enten-Angeln und natürlich jede Menge Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge zum Erkunden und Bestaunen gab.

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Zum Abschluss wünschte Max sich dann noch Sushi. Ein Wunsch, den wir ihm gerne erfüllten und den er sich selber als fröhlichen Geburtstags-Smily auf seinem Teller anrichtete.

Und weil Mimi am Abend dann zu einem 2-tägigen-Tantenfamilie-Urlaub aufbrach, hatten wir am Abend nur zwei sehr aufgedrehte, aber dafür auch umso müdere Jungs ins Bett zu stecken.

Max fand seinen Geburtstag übrigens großartig. Mehr Programm kann man sich an seinem Geburtstag kaum wünschen, gepaart mit tollem Besuch, viel zuviel Zucker, schönen Geschenken und Sushi. Das Feuerwehrfest dürfte ruhig jedes Jahr auf Max‘ Geburtstag fallen.

Heute wollten wir dann eigentlich mit den Jungs nach Geilenkirchen zum 35 Jahre Nato Event. Aber bereits gestern Abend konnte man auf Facebook lesen, dass die Organisation wohl eher schlecht sei, die Sicherheitskontrollen viel zu lange dauern würden und man im Grunde stundenlang anstehen müsse, um überhaut irgendwas zu sehen zu bekommen. Wir entschieden uns also kurzfristig gegen Geilenkirchen und fuhren stattdessen nach Kommern in den Hochwildpark Rheinland, den wir bisher immer ignoriert haben.

Warum? Weil das Wild dort frei umher läuft und unsere schreckhafte Mimi da nie und nimmer durchlaufen würde. Da wir heute ja nur die Jungs daheim hatten, bot sich dieser Ausflug also sehr an. Und wir hatten jede Menge Spaß. Max war deutlich vorsichtiger und skeptischer dem umherlaufenden Wild gegenüber, während Alex zwar deutlichen Respekte zeigte, aber sich schon an das ein oder andere Tier heran wagte.

Zwischenzeitlich beschleunigten wir aber alle 4 mal unseren Gang, als eine größere Herde Rotwild der Meinung war, wir hätten ihnen zu wenig Wildfutter hinterlassen. Letztendlich konnten wir sie aber abschütteln und haben heute sehr viel und sehr herzlichen lachen müssen.

Zum Beispiel über die Stöckchen, die Max so sammelte und die teilweise so groß waren, dass Alex beim Schleppen helfen musste. Oder über den Hirsch, der das Salami-Brötchen des Mannes fast mit seinen Nüstern eingeatmet hätte. Oder über Max‘ „Ich bin unbewaffnet“-Geste, sobald er an einem Wildtier vorbei musste.

Auch heute war das wieder ein wunderbarer Tag, der den Jungs ganz offensichtlich auch mal gut tat. Immerhin ist ihre Schwester aktuell eher Typ Mittelpunkt, was uns alle so ein wenig Nerven kostet. Also darf sie 2 Tage der alleinige Mittelpunkt bei Tante Mimi und Familie sei während die Jungs einen echt schönen und erlebnisreichen Tag mit Mama und Papa hatten.

Alex stellte am Abend allerdings trotzdem fest: „Ich vermisse Mimi!“ Und ja, natürlich tun wir das. Aber es war auch mal schön, so eine andere Familiendynamik zu erleben. Wobei das ganze nun auch nicht gänzlich anders war. Die Jungs zankten sich trotzdem über die für sie üblichen Dinge.

So ist Familie halt. So, so oder so. Anstregend, lustig, schön. <3

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. ellebil / Jul 2 2017

    Hui, die Gesichtszüge vom kleinen Beebie haben sich aber echt verändert.

    — via twitter.com

  2. Alexandra Haller / Jul 2 2017

    Max hat sich so unfassbar verändert. Er wirkt so viel reifer als noch vor ein paar Wochen. Hübsche Jungs habt ihr da….

    — via facebook.com

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