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17 Heulsusen

  1. Heiko

    Man sollte auch eine gewisse Beharrlichkeit an den Tag legen, wenn man mit dem Bloggen anfängt.
    Ich habe neben meinem privaten Blog noch eins, das sich um eine Linux-Distribution dreht und ich habe lange gebraucht, um mit den Besucherzahlen auch nur in die Nähe der Vierstelligkeit zu kommen. Zwischenzeitlich hatte ich auch kurz die Lust an dem Blog verloren, was natürlich Gift für die Besucherzahlen war, aber es hat zum Glück nicht sehr lange gedauert, bis die Besucherzahlen wieder auf dem Niveau vor der Pause waren. Das ist aber keine Selbstverständlichkeit.

  2. Hallo,

    warum kommt mir nur zu jedem Beispiel ein Blog in den Sinn?
    Ich habe im letzten Jahr meine Leseliste leider stark reduzieren müssen – dieses ewige Aufpoppen von Newsletteranfragen nervt mich so sehr.
    Und es ist echt so: Der Content bleibt oft auf der Strecke dabei, alles dreht sich nur noch darum, wie man mit dem Blog Geld verdienen kann – also ein Grund mehr, das Lesen dort aufzugeben.

    Liebe Grüße, Lamasus

  3. Juliane

    Sehr schön geschrieben und wenn du mal Lust auf Ratschläge hast kannst du dir gerne mal meinen blutjungen Blog angucken (www.milabuch.de)

  4. Ratschlag setzt sich zusammen aus raten und schlagen. Mag niemand gerne.

    Aber Tipps, einen Erfahrungsaustausch, gewollte Hilfe – freut sich darüber nicht jeder?? Besser werden durch Unterstützung und die Erfahrung anderer ist doch was tolles! :-)

    Viele Grüße
    Tine

  5. Beharrlichkeit, Ausdauer und Geduld.
    Ich musste meinen alten Blog schließen und vor 1,5 Jahren erneut bei null beginnen. Monatelang hatte ich täglich um die 9 Zugriffe, wovon 2 auch noch Freunde waren. Twitter, Facebook und Instagram waren letztendlich sehr hilfreich.
    Ich bewege mich weiterhin im 100er Bereich, doch das ist momentan vollkommen okay so :)

  6. Das mit den Zugriffen kann sehr, sehr überraschend kommen.

    Sonntag hatte ich über das Online-Magazin „Krautreporter“ geschimpft. Nicht zum ersten Mal, aber ich hatte noch was nachgezählt und zwei Grafiken aus den Zahlen gebastelt, eine davon ist ein buntes Tortendigramm. Das sah als Aufmacher einfach besser aus, als das Balkendiagramm, war nur nicht die beste Datenaufbereitung in dem Fall gewesen – aber halt ein bunter Kreis. ;)

    Sonntag erlebte ich den höchsten Traffic meiner Bloggerlaufbahn und ich habe am 8. Januar 2015 mehr Zugriffe als im ganzen Jahr 2014.

    So. Tja, wenn man das nun irgendwie planen könnte … klappt aber nicht. Da Medienkritik ja nicht unbedingt mein Dauerthema ist, auch wenn ich Lokaljournlist bin.

    Also bleibt nur authentisch – und am besten täglich – zu posten.

  7. Ich finde zB nicht, dass jeder, der „mit Herzblut bloggt, damit Geld verdienen (…) sollte“. Ich möchte das zB nicht und finde, dass man es jedem Blog anmerkt, wenn das der Fall ist. Meine „nervt mich“-Grenze liegt übrigens deutlich unterhalb von aufpoppenden Newsletter-Fenstern.

    • Das hier zitierte „sollte“ ist natürlich in Folge von „wollen“ gemeint.
      Und was „nervt mich“-Grenzen betrifft, so sind da sicher noch einige Abstufen drunter und drüber zu finden :)

  8. Danke, Pia, für den tollen Beitrag.
    Zum einen finde ich ihn persönlich, als Neubloggerin, sehr spannend und zum anderen finde ich es toll zu sehen, wie persönliche Neigungen und Herzensangelegenheiten zu beruflichen Veränderungen führen. So wie bei dir ;-) Viele Grüße, Nina

  9. Liebe Pia,

    ein sehr schöner Beitrag, der genau meine Position widerspiegelt: Habe erst vor ein paar Wochen mit dem Bloggen angefangen, will meinen Blog zwar nicht ernsthaft kommerzialisieren, möchte aber natürlich trotzdem steigende Zugriffszahlen sehen (ich bin ein echter Statistik-Junkie geworden – mein Mann ist schon ganz entnervt). Ich habe auch Marketing studiert und interessiere mich nach meiner bisherigen „offline“ Erfahrung“ nun sehr für „online“ Marketing auf allen Kanälen und möchte etwas Erfahrung sammeln, um in dem Bereich vielleicht einen Fuß in die Tür zu bekommen.
    Ich hoffe bloß, dass ich bei meiner Rumprobiererei nicht irgendwelche ungeschriebenen Gesetze der Bloggerwelt breche! Ich bitte um vorsorglich um Nachsicht :-)
    Liebe Grüße aus London,
    Uta

  10. Sehr interessanter Beitrag, dankeschön.

    Ich würde sagen, die allermeisten Artikel, die in „Kooperation“ entstehen, sind qualitativ nicht das Gelbe vom Ei. Gibt natürlich immer wieder Gegenbeispiele, aber für mich sind die eine Minderheit. Wahrscheinlich hängt es vom Schreibtalent des/der Blogger/in ab – teilweise finde ich die Advertorials so krampfig, dass ich sofort wegklicke. Wird es zu viel Werbung, mag ich den Blog nicht mehr lesen (sagt eine, die von Beruf Werbe-Uschi ist und daher sowieso eine niedrige Werbetoleranz aufweist).

    Ich habe einige Jahr komplett werbefrei gebuchbloggt, wobei bei Buchbloggern auch nicht so das Budget zu verorten ist (glaub ich). Seit einigen Monaten elternblogge ich nun, und es kamen bereits dubiose Anfragen von irgendwelchen SEO-Fuzzis. Mal abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe, was in dieser Hinsicht ein faires Angebot wäre, kann ich mir Werbung auf meinem Blog gerade nicht vorstellen. Ich find es jedoch toll, wenn Leute mit guten Inhalten Geld verdienen.

    Eine persönliche nervt-mich-Grenze (schöner Ausdruck): Wenn BloggerInnen alle neuen Artikel auf sämtlichen Kanälen jeweils mehrfach anpreisen, jeweils mit vollständigem Link. Weiß auch nicht, das stresst mich irgendwie.

  11. Liebe Pia,
    ich habe erst heute deinen Blog entdeckt und habe auch schon ein paar Seiten durch;-) An diesem Post bin ich irgendwie hängen geblieben.
    Ich selbst bin noch ein ganz junger Blogger und muss ehrlich sagen ich weiss jetzt nicht wirklich viel und bin auch oft noch auf die Hilfe meiner Freundin angewiesen,besonders mit der Software. Was ich jetzt nicht schlimm finde,denn wir lernen ja bekanntlich alle dazu.
    Ich muss sagen wenn mich mal jemand anschreibt der mir einen Rat gibt denke ich schon darüber nach und bedanke mich auch dafür.
    Ich bin gespannt wo mich das bloggen hin führt und freue mich immer über neue Kontakte.
    Liebe Grüße Jenny

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