Temporeiche Tage

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Da war es dann plötzlich doch wieder still auf diesem Kanal. Diesmal war es aber nicht etwa Unlust, die mich zum nicht-schreiben brachte, sondern einfach mangelnde Zeit. Von Donnerstag bis Sonntagabend war ich sozusagen im Dauerlauf unterwegs und habe irrsinnig viel tolles Zeug erlebt. Aber mal der Reihe nach.

Vergangenen Donnerstag hatte Mimi Ranzentag im Kindergarten. An diesem Tag bringen alle Vorschulkinder ihren Schulranzen mit und dürfen ihn ganz stolz präsentieren. Das erste Mal also, dass ich am Morgen mit drei Ranzenträgern das Haus verließ. Irgendwie macht es das ganze gleich wieder ein bisschen realer. In wenigen Wochen habe ich drei Schulkinder!

Wie auch ihre Brüder hat Mimi einen Ergobag Cubo bekommen. Das Design – StrahleBär – hat sie sich selber ausgesucht und ich prophezeie mal, dass sie damit keine Probleme mit der Sichtbarkeit im Straßenverkehr haben wird. An dieser Stelle möchte ich gerne auch nochmal festhalten, dass meine Begeisterung für diesen Ranzen ungebrochen ist. Der Cubo wächst prima mit, wie man an Alex sehen kann, der den Ranzen nun auch noch durch das 4. Schuljahr hindurch tragen wird. Selbst der zierliche Max hatte nie Probleme mit der Größe oder dem Gewicht, solange der Ranzen vernünftig auf die Größe des tragenden Kindes eingestellt ist. Qualitativ kann ich auch nur Gutes berichten. Auch wenn ich das nicht gerne sehe, so sitzt Max öfter mal auf dem Ranzen drauf, ohne dass sich dieser verformt oder kaputt geht. Einmal habe ich Alex‘ Cubo versehentlich (ich schwöre!) mit dem Auto über den Haufen gefahren. Auch das überlebte der Ranzen schadlos.

Die Organisation von Heften, Mäppchen, Trinkflasche und Brotdose klappt hervorragend, auch ohne vorhandene Seitentaschen, die man für die meisten Modelle aber inzwischen separat zukaufen kann. Über die Innenraumnutzung erzähle ich bei nächster Gelegenheit gerne ein bisschen mehr. Ich würde nach wie vor immer wieder zu einem Ergobag greifen!

Mimi war natürlich total stolz und wurde an der Schule von so einigen Schulkindern direkt gefragt, ob sie denn heute schon in die Schule kommen würde. Zum Glück haben wir dann aber doch noch ein paar Tage im Kindergarten vor uns.

Am Nachmittag besuchten wir dann die OGS, wo Mimi sich alles genau anschauen und zeigen lassen konnte. Durch ihre Brüder weiß sie ja schon über so einiges Bescheid, aber das Selbererkunden hat ihr dann doch nochmal ein paar Ängste genommen.

Am Freitag war dann das große Abschiedsfest vom Kindergarten. Ich hatte mir so fest vorgenommen nicht zu heulen und zum Schluss hört man auf jedem von mir aufgenommenen Video mein Schniefen. Sind wir ehrlich: wenn man einen Ort und die Menschen darin 7 Jahre lang täglich begegnet, dann hinterlässt das natürlich eine Bindung. Es war also gar nicht die Tatsache, dass Mimi ein Schulkind wird – darauf freue ich mich ausnahmslos – sondern der Fakt, dass wir diese tolle Kita und die Erzieher aus unserem Alltag verabschieden.

Besonders gefreut habe ich mich über einen hübschen Strauße Blumen, den ich als Dank für meine jahrelange Elternarbeit von den Erziehern überreicht bekam. Damit habe ich wirklich gar nicht gerechnet. Ich war in den 7 Jahren sicher auch mal unbequem und habe nicht nur rosa Glitzer regnen lassen. Aber alles in allem scheint mein Engagement für Kita und Eltern ein recht fruchtbares gewesen zu sein. Auch das wird mir fehlen.

Natürlich hab es auch von den Vorschulkindern ein Abschiedsgeschenk für die Kita. Da wir in den vergangenen Jahren schon Obstbäume, eine Bank und ein Vogelhaus hatten, gab es dieses Jahr eine Schmutzfangmatte für den Eingangsbereich, auf dem sich alle Vorschulkinder nochmal persönlich von der Kita verabschieden.

Einem anderen Highlight dieses Tages widme ich noch einen separaten Blogbeitrag. Nicht dass jemand denkt, ich habe das an dieser Stelle vergessen. *gnihihi*

Am Samstag dann stand die Übernachtung von Alex‘ Klasse in der Schule an. Gemeinsam mit seiner scheidenden Klassenleitung übernahm ich für den Abend und die Nacht die Aufsicht der Kinder. Zum Glück haben wir einen astreine Klassengemeinschaft. ES gab weder Streit noch Zank und der Abend sowie die Nacht verliefen super unterhaltsam, erlebnisreich und entspannt. Natürlich haben wir auch eine kleine Nachtwanderung eingelegt, bei der ich noch das ein oder andere Foto der Kinder mit ihrer Lehrerin gemacht habe. Erinnerungen festhalten.

Nach nur wenigen Stunden Schlaf holte ich am Sonntagmorgen mit den Jungs der Klassen morgens rasch Brötchen für das gemeinsame Frühstück, verabschiedete mich dann und fuhr weitere zum Aufbau des 5. Tag des Sports. Dieser wird alle 2 Jahre vom Stadtsportverband, dem ich angehöre, ausgerichtet und ist ein großes Spiel- und Sportfest, auf dem sich alle möglichen Vereine des Stadtgebietes mit Mitmachangeboten präsentieren.

Ich übernahm mit den Mädels eine Schichte im Bierwagen und verlieh im Anschluss mit dem Bürgermeister die Sportabzeichen für 2017. Seit gut einem Jahr bin ich nämlich die Sportabzeichenbeauftragte der Stadt und so langsam kann ich guten Gewissens behaupten mich in die Materie vernünftig reingefuchst zu habe. Die Verleihung verlief jedenfalls recht reibungslos und glatt.

Während Mimi und Max das Festgelände mit ihren Scootern (es waren Halfpipes und Parcours aufgebaut) unsicher machten, war Alex mit dem Papa bei seiner nächsten Kung Fu Gürtelprüfung, die er auch auf Anhieb bestand.

Nach einem sehr langen, anstrengenden, aber auch mega schönen Tag war ich dann um 21 Uhr zuhause. Ich glaube, so schnell habe ich noch nie vom Wach- in den Schlafzustand gewechselt.

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¹ Markennennung und Verlinkung. Den Ergobag Cubo StrahleBär haben wir von Ergobag kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen.

 

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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2 Gedanken zu „Temporeiche Tage

  1. Unser Mimipendant hat auch einen Cubo bekommen, weil alles andere von den Schultern gerutscht wäre. Aber ich finde den total hässlich von der Form her ?
    Was ich außerdem nicht prickelnd finde, ist, dass man beim SEHR stolzen Preis von über 200€ das Reflektorset auf Wunsch noch dazu erwerben kann. Meine großen Kinder (eindeutig doppeldeutig)sind/waren Team Scout. Da gab es die empfohlenen Reflektoren schon ins Design integriert und die Ausstattung im Mäppchen war zudem wertiger.
    Ich bin froh zu lesen, dass ihr gute Erfahrungen gemacht habt über die Jahre. Aber für jemanden, der Überlegt, ob der Cubo vielleicht etwas für ih wäre, sind meine Kritikpunkte vielleicht interessant?!
    Allerdings, wenn man sich für den Cubo interessiert, hat man vielleicht gar keine andere Wahl in Bezug auf kleine Größe und leichtestes Gewicht.

    Kind hier ist jedenfalls stolz wie Bolle und wird seinen Schulweg schon meistern. Sichtbarkeit ist bei uns übrigens spätestens mit dem Reflektorset nun auch kein Problem mehr. *schreiendPINK*

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