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24 Kommentare

  1. Jede Frau die ein Kind zur Welt bringt aber auch jede Frau die ein Kind in die eigene Familie lässt, sei es durch adoption, pflege oder einen neuen partner wird diese Mutterliebe kennen. Das Gefühl alles zu schaffen wenn es für dass eigene Kind ist.

    Ich finde deinen Text super. Genau DAS ist Mutterliebe :)

  2. Janet Fujioka

    Liebe Mama Miez , der Eintrag heute ist super geschrieben auch ich habe so meine Sorgen :) wir leben in Japan und mein kleiner ist Japaner und Deutscher aber in der japanischen Gesellschaft gibt es das UND nicht in ihren Augen ist er ein Hafu ein halb und halb und ich bin ein gaijiin nett ausgedrückt * blöde Ausländerin .
    Ich hätte heute mit ansehen müssen wie ein Kind angefahren wurde ich hab es nicht mehr geschafft es rechtzeitig zurückzuziehen nein es war nicht mein Kind aber das macht kein Unterschied wir beide würden vom Auto getroffen das einzige was ich verhindern könnt das die kleine mit dem Kopf auf dem Boden landete und nur mit einem gebrochenen Arm davon kam .
    Worauf ich hinaus will ist , an Ende fragten mich alle warum hast du das gemacht .! Meine Antwort war “ ich mag zwar in euren Augen ein Gajiin sein aber an erster Stelle bin ich Mutter .!
    Für mich ist Mutterliebe das Kind zu lieben und zu repecktieren auch wenn es nicht mein eigenes ist .!

    Bissel lang sorry , deine treue Leserin

  3. Barbara

    Das hast du wirklich so schön geschrieben und es passt wunderbar. Ist schon erstaunlich wie bedingungslos man lieben kann als Mutter und wie sehr Kinder die eigene Welt verändern :-)

  4. Toll geschrieben. Wirklich. Ich freue mich sooo so sehr darauf, diese Erfahrung selbst auch machen zu dürfen. Sie wird einschlagend sein und sie wird alles verändern, aber ich bin mir sicher, dass ich schnell nicht mehr ohne das Gefühl sein kann. Es ist ja jetzt schon so, dass man schützend die Hände auf den Bauch legt, wenn man durch eine Menschengruppe durch muss. Dass man morgens kuschelnd mit dem Herzmann im Bett liegt und gemeinsam die Hände auf dem noch nur wenig gerundeten Bauch legt. Mutterliebe fängt nicht erst mit der Geburt an, sondern wird durch sie und die gemeinsam verbrachte Zeit nur noch verstärkt.

  5. Angela

    Mutterliebe heißt grad für mich um 14:00 Uhr die erste Mahlzeit zu sich zu nehmen weil ich Baby Luuk den ganzen Tag nur durch die Gegend getragen habe… Und meine Große (6) so sehr vermisse…. Sie ist bei der Oma

  6. Sabine

    DANKE für diesen wunderschönen Text. Mit Tränen in den Augen werde ich jetzt meiner 2jährigen Tocher noch einer Weile beim Schlafen zuschauen und einfach nur dankbar sein, dass ich MUTTERLIEBE spüren kann.

  7. Yasmin

    Ich lese diesen Blog fast täglich und bin beeindruckt und inspiriert. Danke dafür.
    Ein schöner Artikel ?
    Denn ich erwarte gerade mein zweites Kind und zweifel immernoch das kind genauso zu lieben wie das andere, aber Mutterliebe wächst und reicht für jedes Kind aus! Weiter so…

  8. Kenny

    Mutterliebe ist jetzt hier heulend vor dem Tablet zu hocken, weil du damit ins Mutterherz triffst :-)
    Oahhh immer diese Hormone *grinz*

    Lg Kenny

  9. Jasmin

    Wieso sitzte ich nun schon wieder vor deinem Text und heule.. Herrgott nochmal du schreibst aber auch so scheisse-gut Emotional… Mach weiter so, ich hab noch Tempo-Vorrat hier. Sorry für meine Wortwahl, das ist gerade meine Empfindung. Alles Liebe Jasmin

  10. A.

    Dankeschön liebe Mamamiez.

    Ich bin unendlich dankbar, dieses Gefühl jetzt auch spüren zu können. Während der Schwangerschaft war es für mich undenkbar, dass ich über ein Jahr brauchen würde um „ES“ in seinen Anfängen spüren zu können. Wird einem doch suggeriert, dass es immer sofort da ist und während der Schwangerschaft war ich ja auch glücklich.
    Die Erinnerung an die Zeit danach macht mich heute noch sehr sehr traurig. Aber es ist seitdem gewachsen und scheint damit nicht aufhören zu wollen. Wenn ihr es noch nicht spüren solltet, gebt nicht auf, es kommt – verliert bitte nicht den Glauben, holt euch Hilfe.

    Deine Worte liebe Mamamiez – ich finde gerade gar keinen Weg es auszudrücken – es ist als ob du die Sprache des Herzens sichtbar machst.
    <3

  11. Simone Heller

    Genau so ist das! Und wenn sie dann erwachsen sind und Kinder bekommen, wiederholt sich das Ganze mit den Enkelkindern.

  12. schniefelchen

    Nein, ich finde deinen Text ausnahmsweise mal nicht toll, liebe MamaMiez. Als eigentlich stille Leserin hat er mich aber gestern so wütend gemacht, dass den vorangegangenen Kommentaren gerne einen etwas reflektierteren entgegensetzen möchte. Auch im Zeichen der Wissenschaft sozusagen, da ich nicht möchte, dass er Eindruck entsteht, alle Mütter würden so denken. Dabei möchte ich nicht dich persönlich angreifen oder deine Gefühle zu diesem Thema, liebe MamaMiez.

    Mutterliebe ist so vielfältig wie es Mütter gibt, darin sind wir wahrscheinlich alle einig. Und sie ist definitiv eine soziale Konstruktion und das ist auch das was mich so stört an diesem Blogpost. Er spiegelt das gängige Gesellschaftsbild einer guten Mutter wieder. Und dem will ich mich widersetzen, warum erkläre ich am Ende. Diese – m.M.n. unreflektierte – Selbstaufgabe, die hinter dem Bild der guten Mutter steckt, macht mich so wütend. Würde ich für mein Kind sterben, wenn ich es dadurch retten könnte? Hängt von den Umständen ab, würde ich sagen. Steht jemand in der Wüste mit einer Knarre vor mir und sagt, entweder du stirbst oder das Kind und ich wüsste, er würde das Kind danach stehen lassen oder an Kinder(sc.)händ(l.)er verkaufen, würde ich zumindest überlegen was ich sage. (Ja, Übertreibung veranschaulicht). Und nein, ich bin nicht einfach so stolz auf mein Kind, weil es ist wie es ist. Warum auch? Weil ich mir dann einreden kann, dass hat es von mir oder seinem Vater? Oder das hängt mit seiner Erziehung zusammen? Bull.shit. Das Kind ist so wie es ist und das ist gut so, aber kein Grund stolz zu sein.
    Und Mutterliebe soll angeboren sein? Was für ein – wissenschaftlich sogar widerlegter – Quatsch. Selbst die Medien liefern genug Gegenbeispiele, wenn ihr mir nicht glaubt, fragt mal einen Sozialarbeiter. Genauso wenig wie sie selbstverständlich ist. Liebe – auch Mutterliebe – ist eine Form der Beziehung und beruht immer auf einigen Eckpfeilern wie bspw. Respekt im gegenseitigen Umgang. Deshalb ist es ja so verletzend, wenn Kinder einem sagen, wie doof sie einen gerade finden. Und wie in jeder Beziehung kann sich auch die Mutterliebe wandeln und das tut sie ja im Laufe der Zeit, je nachdem wo das eigene Kind gerade steht.

    Was ich damit sagen will: Nicht für jeden ist Mutterliebe angeboren, selbstverständlich und bedingungslos. Warum auch, wir sind ja alle verschieden. Und diejenigen, die nicht diesem Bild der „guten Mutter“ entsprechen, sind keine „traurige Ausnahme“ – wir sind ganz normale Frauen, für die Muttersein dazu gehört, aber eben nur das ist und nicht mehr. Wir ordnen dem nicht alles unter.

    Warum macht mich das so wütend? Weil mit diesem Bild/sozialen Konstrukt der „guten Mutter“ zu dem auch diese Form der Mutterliebe gehört, 1. immer ein bestimmtes Rollenbild der Frau einhergeht 2. allen anderes Denkenden immense Schuldgefühle eingeredet werden 3. es die Männer, die natürlich ganz genauso empfinden, ausschließt und abwertet. Das ist das was mich daran so stört.

    Unsere Gesellschaft ist nicht nur kinderfeindlich genug, sondern auch Frauen- und vor allem Mütterfeindlich. Wir haben es schon schwer genug, ohne immer weiter „vervollkommnenden“ Idealen nachzulaufen. Und dabei ist der angeblich perfekte Geburtstagskuchen das geringste Problem. Ich finde es schade, wenn das durch solche Blogpost befördert wird und deshalb wollte ich das nicht so uneingeschränkt stehen lassen.

    Nichtsdestotrotz, liebe MamaMiez, freue ich mich für dich, wenn du so empfindest und möchte noch mal wiederholen, dass ich nicht deine Meinung diesbezüglich angreifen wollte. Ich möchte nur sagen, dass es nicht allen Müttern genauso geht. Und dann hoffe ich, dass du meinen Beitrag veröffentlichst und nicht deswegen mit Hater-Mails zugespammt wirst.

  13. Claudia

    Liebe Frau Miez,

    sehr schön geschrieben. An Schniefelchen:
    auch gut geschrieben. Und es gäbe dazu noch tausend andere mögliche Varianten.

    Alles was man zu so einem Thema schreibt ist doch eine individuelle Momentaufnahme. Und die Miez schreibt das ja auch so.
    Aber Sie hat viele Dinge zusammengefasst die für viele Menschen so zutreffen.

    Was man zu diesem Thema zu sagen hat hat auch immer viel mit dem Alter der Kinder zu tun. Mit dem was man in seiner persönlichen Familie so erlebt hat.

    Ich glaube nicht, dass die Miez ein sichselbstaufgebendes Rollenmuster propagieren will.
    Aber- dass passiert doch in Teilen automatisch.
    Klar muss jede Mutter ihr eigenes Ding Mutterliebe finden. Und im Verlauf des Lebens dieses Ding auch immer wieder fein-tunen.

    Und die Sache mit dem Stolz scheint ja ein schwieriges Thema zu sein!

    Ich hab da auch früher sehr mit gehadert. Das scheint mir aber ein anerzogenes Problem aus der Ursprungsfamilie zu sein. Manche Eltern sind Stolz auf Ihre Kinder, andere finden eben man habe keinen Grund auf Kinder Stolz zu sein.

    Ich fand Frau Miez, sie haben das mit dem Stolz sehr schön formuliert.
    Ich habe meinem Sohn am Sonntag als wir seinen 19 Geburtstag mit der Familie gefeiert haben noch gesagt, dass ich sehr Stolz auf meinen großen Sohn bin!
    Man sollte das vielleicht einfach denen die Stolz auf die Kinder sind gönnen. Man ist nicht Stolz aufs Kind aus einem bestimmten Grund- sondern weil es einfach ein schönes, liebevolles Gefühl ist was die Familienbande stärkt. Und ich kenne dafür kein anderes Wort was ich benutzen könnte als eben Stolz.
    Ich kann mich so gut daran erinnern was für ein süßer kleiner Kerl er war und wenn ich ihn mir heute anschaue und hoch gucken muss weil er viel größer ist als ich, dann bin ich eben Stolz. Auf ihn- weil er es geschafft hat groß und selbständig zu werden und auf mich, weil ich ihn selbst hergestellt habe, geboren habe und ihn all die Jahre mit großen und kleinen Sachen zu einem erwachsenen Menschen gemacht habe.

    Klar- da kann man jetzt auch wieder sagen das ist doch ganz normal da muss man nicht Stolz drauf sein. Aber warum soll denn Stolz verboten sein.
    Jeder Dackelzüchter ist doch auch Stolz auf sein Werk!

    Der Grund warum ich ihm gesagt habe, dass ich Stolz auf ihn bin war übrigens weil ich ihm vorher auf den Schlips getreten bin (nicht wirklich absichtlich) und ich da das Gefühl hatte er braucht das. Denn, obwohl ich Stolz bin ist nicht gerade alles toll in unserer Beziehung. Er ist natürlich auch nur ein ganz normaler heranwachsender der in meinen Augen auch oft total blöde Sachen macht! Weil ich das nun mal aus Erwachsenen-Sicht sehe und auch aus den Augen einer Frau.
    Und da ist mein Ding Mutterliebe (was ich so auch bei der Miez lese)
    man muss sich als Mutter vor allem wahnsinnig zurücknehmen um den Kindern Platz zu lassen sich selbst zu entwickeln. Man muss es ertragen das Kinder eigene Ideen zu lassen und eigene Fehler machen.

    Lieben und trotzdem loslassen.

    Und obwohl diese große Emotion Mutterliebe einen total verändert und auch einen großen Teil im Leben einnimmt- ist man ja trotzdem auch noch ein eigener Mensch! Und ist ja nicht nur Mutter! Man ist ja auch weiter Partnerin, Tochter, Schwester, Berufstätige, Freundin, Kundin etc. vielleicht rettet die eine oder andere noch nebenher die Welt!

    Das schließt sich doch nicht aus. In diesem Post ist doch nur eine Facette des Fühlens und Lebens beschrieben worden und wenn andere Mütter dann das Gefühl haben sich dadurch einzugrenzen dann ist das glaube ich falsch verstanden!
    So wie die Mutterliebe mit jedem Kind wächst so wächst doch auch das Potenzial von Müttern. Dieses Mutterliebe Ding lässt einen doch auch wachsen und stärkt und kräftigt. Auch das Stolz sein auf etwas lässt einen wachsen und stärkt einen!

    LG

  14. Danke für diesen Post…

    Ich wollte immer Kinder haben und war mir der Verantwortung (eigentlich) bewusst.
    Doch niemals hätte ich mir vorstellen können, was es WIRKLICH heißt eigene Kinder zu haben. Wirklich alles für meine Kinder zu machen… sich mit ihnen zu freuen, Schmerzen abnehmen zu wollen, sie von allem schützen zu wollen, usw. usw.
    Man „wächst“ mit und ich bin so unendlich froh, das erleben zu dürfen.

  15. Sehr schön auf den Punkt gebracht! Ich bin auch stolz auf das anstrengendste Kind der Welt, das hier neben mir quietscht, und das schon seit fünf Uhr. Trotzdem: liebhab!

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