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14 Kommentare

  1. Vanessa

    Dass der QB im Kindergarten nicht so ist, wie zuhause ist glaube ich normal.
    Ich selbst habe im Kindergarten nie mit einer der Erzieherin geredet war zuhause aber immer laut und aufgedreht. Das lag daran, dass ich sehr schüchtern war und mich zuhause einfach am wohlsten gefühlt habe und da ich selbst sein konnte.
    Das phänomen konnte ich oft auch auf der Arbeit beobachten, wo die liebsten Kinder zuhause kleine Teufel sind und die Kinder, die immer nur frech und laut sind und sich an keine Regel halten können, sind zuhause die liebsten Kinder, die man sich vorstellen kann.
    Das mit dem QB ist also nicht wirklich Grund zur Sorge, finde ich.

    • Oh, das kam falsch rüber. Ich habe keine Sorge um ihn und weiß, woher dieses offenbar kontroverse Verhalten kommt. Dazu ein anderes Mal gerne ausführlicher mehr. :)

  2. Liebe Mama Miez!

    Nein, das ist nicht zu streng. Das sind einfach „Verhaltensregeln“, auf die man in den letzten ca 15 Jahren schlicht gesagt – keinen Wert – mehr gelegt hat.

    Ich bin selbst leider keine Mama. Aber ich sage immer, wenn ich eine Mama werden würde, dann wäre ich sicher eine Rabenmutter.

    Meine Kinder sitzen ordentlich am Tisch beim Essen.

    Ich finde Kinder brauchen einen geregelten Tagesablauf. Natürlich gibt es immer Tage, an denen das nicht genau klappt. Aber ein Grundgerüst brauchen sie.

    Sie lernen es ja auch in Krippen, KiGa´s und Schule …

    Also noch einmal – NEIN – das empfinde ich nicht als streng.

    Meine Kinder gehen ins Bett, wenn ICH der Meinung bin, das SIE müde sind / oder es Zeit ist.

    Meine Kinder lernen das ein NEIN ein NEIN ist. Es sei denn, sie haben ein gewisses Alter um eine Diskussion zu starten und mir erklären können, warum sie ein JA haben wollen.

    Natürlich klappt das nicht immer, aber Regeln müssen ja auch gelernt werden.

    Ich hasse es immer wieder, wenn Kinder von Verwandten, Freunden oder Bekannten mit schmierigen Händen und Lebensmitteln in der Wohnung rumsausen und alles vollschmieren. Lebensmittel sind nicht zum Spielen da. Punkt!

    So lernen Kinder nebenbei auch mal konzentriert sitzen zu bleiben.

    Natürlich kann man vom Tisch aufstehen, wenn man der Meinung ist, satt zu sein. Dann ist man aber auch SATT.

  3. Ach, und das der QB zu Hause aufdreht, aber im KiGa „artig“ ist, ist doch klasse. Würde mir ehr Sorgen machen, wenn es anders rum wäre.

    Das zeigt mir zb., das der kleine grosse Mann bereits „gelernt“ hat, wie man sich wo anders zu benehmen hat. Und gelernt hat, sich an die dort geltenen Regeln zu halten.

    Es erleichtert den Kindern doch das erwachsen werden, wenn sie früh anfangen, Regeln zu lernen.

  4. Ui ein paar Regeln finde ich so gut das ich mal mit dem Mann besprechen werde ob wir sie nicht so oder angepasst an uns übernehmen wollen.
    Danke dafür!

  5. Jasmin

    Das mit dem Lebensmittelpunkt im Wohnzimmer kenne ich auch sehr gut. Liegt bei uns aber daran, das mein 6-jähriger ein bisheriges (gibts das Wort?) Einzelkind ist. Ich mochte es damals gar nicht wenn er ganz alleine nach oben in sein Zimmer „muss“. Deshalb haben wir eine grosse Legoecke ins Wohnzimmer verlegt und kann selbst entscheiden, wo er spielen möchte. Mittlerweile geht er auch gerne mal für eine Stunde in sein Zimmer und bastelt „Jungssachen“ aber auch auch gern mit seinem Papa wenn der Abends von der Arbeit kommt in der WohnzimmerLegoEcke….

  6. Marie

    Ich finde deine Regeln sehr gut. So gut, dass ich vermutlich welche übernehme, wenn bei uns die „Regelzeit“ gekommen ist. Sie sind schön formuliert und definitiv nicht zu streng. Die Miezkinder haben auf jeden Fall noch ausreichend Spielraum, um selbst entscheiden zu können und sich individuell zu entwickeln. Du hast tolle Ansichten und ich bewundere deine Ruhe und Gelassenheit. Wir haben aktuell ein kleines „Monster“ – der Wunsch sind 3 – ich hoffe sehr, dass nach dem 2. Kind dieser Wunsch weiterhin existiert. Dein Blog gibt mir viel Mut und ich nehme viel von deinen Erfahrungen mit.
    DANKE dafür!

  7. Den Artikel kann ich dem Großen dann mal zum Lesen geben, wenn er dann lesen und verstehen kann, was er liest. Denn er findet, dass wir fürchterbar streng sind beim Essen, tatsächlich verlangen,
    dass die Füße und die Knie!!!! unter Tischplattenniveau bleiben,
    dass er mit Messer und Gabel isst,
    dass er die Finger aus dem Essen , die Ellenbogen vom Tisch, die Hände auf dem Tisch und nicht in der Hose lässt,
    dass er am Tisch sitzt, nicht dort liegt oder steht,
    dass er das was er nicht mag, auf seinem Teller lässt und nicht an mich oder den werten Gatten verteilt, nachdem er es ordentlich in der Kur hatte,
    dass er den Mund beim Kauen schließt ( was schwierig für ihn ist, da er durch die Nase nur schwer Luft bekommt),
    dass wir nicht hören möchte, wie er schmatzt und auch nicht, wie er trinkt,
    dass es nur Nachtisch gibt, wenn man auch etwas gegessen hat, +
    dass kein Essen BÄÄÄÄÄ ist, sondern dass es einem nicht schmeckt und man bitte ein Brot haben möchte…
    dass es genug für alle gibt und mann nicht stapeln muss um nicht zu kurz zu kommen – und dann 2/3 liegen lässt
    dass man das Glas hinter den Teller stellt, da es sonst vom Tisch fliegt

    Und beim Kleinen… der isst konsequent im Stehen, wenn man ihn nicht darauf hinweist und arbeitet am Gebrauch von Messer und Gabel ( ungefähr auf dem Niveau vom Großen)

    Und auch bei uns ist das Wohnzimmer Spielzimmer Nr. 1 wobei sich der Große inzwischen hin und wieder zurückzieht, denn das Kinderzimmer hat einen Knauf, so dass das Kamikazekind nicht hinterher kann, wenn man komplizierte Legokonstrukte bauen möchte. Der Knauf stammt noch aus der Katzenära, die es liebte, nachts in die Kinderbetten zu ziehen und der Große Panik vor ihr hatte. Da hat der Große darum gebeten, ihn dort zu lassen, damit er umgestört sein kann.

  8. Die Regeln gibt es hier auch, manche etwas angepasst, aber eben ähnlich. Ich brauche dies auch im Alltag als Tagesmutter, sonst werde ich ja verrückt. ;)
    Was ich übernehmen werde ist die Nachtischsregel, die ist klasse.
    Danke dafür.
    Ansonsten bin ich der Meinung Kinder brauchen Regeln und Konsequenzen um später als Erwachsene gut durchs Leben zu kommen. Das man die regeln ein Stückweit anpasst ist gut und richtig, aber dann gibt es allgemeine Regeln, wo eben nicht diskutiert werden kann, weil sonst die Gemeinschaft leidet.
    Je früher man mit den Kindern anfängt Regeln zu *üben* um so leichter lassen sie sich umsetzten
    Herzliche Grüße
    Stephanie

  9. Anja

    Liebe Mama Miez !

    Ich finde das was Sie geschrieben haben, weder wirr noch irgend etwas anderes. Bin immer forh solche Sachen zu lesen.
    Danke !!!

    Gruß Anja

    P.S.: Ich bewundere Ihre Geduld.

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