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9 Heulsusen

  1. sehr schön!
    Erinnert mich an meine Kollegin im letzten Job, die mal zu einem Kind, dessen lang aufgebauter Bauklotzturm umgekippt war (und er war echt engagiert und lang zu Gange), sagte:
    „Weisste was? Jetzt darfste auch mal ganz laut „Scheisse“ rufen!“
    Und das im katholischen Kindergarten :-D

  2. Hmm… Mich stören die Schimpfwörter auch nicht, v.a. deshalb nicht weil ich selber oft und gerne fluche. Es hilft mir. Punkt. Anders sieht es aus wenn Leute mithören, denen das nicht so passt. Die meisten also, auch der Papa z.B. Grobe Wörter toleriere ich auch nicht und ich habe Mühe damit wenn mein Sohn sagt, dass ich oder seine Schwester, sein Vater oder die Nana oder sonst wer blöd sei nur weil man z.B. berechtigt nein zu etwas gesagt hat oder er etwas machen soll, was ihm gerade nicht passt… Ich drücke dann aber meist mein Verständnis aus… „Ich weiss, dass Du wütend bist weil… aber deswegen ist XY/bin ich nicht blöd!“ Ganz so einfach ist das alles nicht… ;)

  3. ….hier wird geflucht, was das Zeug hält, und daran bin leider ich Schuld, weil ich mich da echt oft nicht im Griff hab. Aber es tut einfach gut. Außerdem ermahnen mich dann meine Kinder, wenn ich über die Stränge schlage, und daran merke ich, dass es bei ihnen richtig abgespeichert ist!
    Lg vom Haushalt, in dem oft scheisse gesagt wird

  4. Ich nutze selten bis gar keine Schimpfwörter, aber ich fluche dann immer mit „maaaaaaaaaan“ und so sitzt unser kleiner auch schon mit „oh man“ oder „gemein“ da.

    Ganz verhindern kann man die Wörter leider nicht. Ich hoffe nur er nutzt sie selten später.

  5. Claudia

    Ich bin auch leidenschaftlicher Flucher. Da meine Kinder ja auch mittlerweile groß sind (19 und 16) können die von mir auch nix mehr lernen was Sie nicht lang schon woanders gehört haben. Ich darf also auch schon ganz derbes Zeug sagen!
    Hurra!!!
    Aber wenn ich schon mal richtig Tobe- zu Hause- dann sag ich schon mal Bullshit und krieg dann jedesmal zu hören das sei ja sowas von oldfashioned! Das sage man nich mehr! Und- ich krieg auch schon mal zu hören, dass es sich für mich als Mutter nicht geziemt so rumzufluchen! Ich sollte mich mal besser im Griff haben! Das stehe mir nicht! Ha ha.
    Find ich lustich das die Kinder dann pingeliger sind mit einem als umgekehrt!

  6. Mit dem Fluchen ist es umgekehrt wie mit dem Essen mit Besteck. So wie es irgendwann sinnvoll ist, die Pizza mal lieber mit dem Besteck anstelle in Dreicke zu scheiden und mit den Fingern zu essen, gibt es auch Momente, in denen man besser mal nicht hemmungslos rumflucht. Solange das die Kinder rechtzeitig zu erkennen gelernt haben, ist alles in Ordnung.

    Ich erinnere mich noch, wie mir meine Eltern erzählten, wie wichtig das ist ordentlich zu essen und illustrierten das mit der Situation, dass man ja mal mit seinem Chef essen gehen müsse. Das war für mich – ich war damals maximal Grundschüler – ja sowas von abstrakt und weit weg, dass das damals natürlich verpuffte.

    25 Jahre später war es dann aber soweit: Ich kam zu einem Vorstellungsgespräch und die Abteilungsleiterin meinte, dass wir doch im Restaurant um die Ecke essen gehen könnten.

  7. Dani

    Der innere Dampfkessel braucht hin und wieder einfach einen Ventil. Ich erlebe dass bei uns in beiden Varianten. Die Kleine (fast 3) schimpft und schreit kurz. Dann ist es aber auch wieder gut. Die Große wird dieses Jahr 13 und flucht garnicht, hat es noch nie getan. Nicht einmal habe ich ein „Scheiße“ oder auch nur ein „Mist“ von ihr gehört. Was ich vor ein paar Jahren noch unheimlich toll fand, macht mir inzwischen eher Sorgen. Die Pubertät hat schon einen Fuß in der Tür. Wut und Enttäuschung werden in den nächsten Jahren unweigerlich dazu gehören. Ich wünsche mir für sie sehr, dass sie den Zugang zu diesem (kleinen) Ventil noch findet und nutzt.
    Die Kleine lasse ich schimpfen solange es nicht verletzend wird. Ihr geht es danach besser.

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